Patrick Zelbel

Patrick Zelbel (* 8. Mai 1993 in Dortmund) ist ein deutscher Schachspieler.

Wie Arkadij Naiditsch und David Baramidze, beide inzwischen Großmeister, besuchte Patrick Zelbel die 1998 gegründete Dortmunder Schachschule, die den Schachunterricht an Grundschulen fördert. 2000 trat er dem Dortmunder Verein Schachfreunde Brackel bei. Als er neun Jahre alt war, spielte er bei den Dortmunder Schachtagen 2002 im OPEN B. Für Brackel spielte er zunächst in Jugendmannschaften und ab der Saison 2007/08 in der ersten Mannschaft in der Regionalliga. Bei der Siegerehrung der Schachjugend NRW, 2004 auf der Bühne im Dortmunder Schauspielhaus, wurde er zusammen mit seiner Mannschaft geehrt. Zur Saison 2011/12 wechselte er zu Hansa Dortmund in die Schachbundesliga. In Belgien spielt er seit der Saison 2010/11 für den KSK 47 Eynatten, mit dem er 2014 belgischer Mannschaftsmeister wurde und am European Club Cup teilnahm, in der österreichischen Schachbundesliga in der Saison 2011/12 für die Spielgemeinschaft Kufstein / Wörgl. In der niederländischen Meesterklasse spielt Zelbel in der Saison 2015/16 für SISSA Groningen.
Zelbel erwarb 2010 am Dortmunder Immanuel-Kant-Gymnasium sein Abitur und studiert an der Technischen Universität Dortmund Wirtschaftswissenschaften.
2003 wurde er in Willingen deutscher U10-Meister, bei den U12-Meisterschaften in den Jahren 2004 und 2005, ebenfalls in Willingen, wurde er Dritter. Bei der Jugendweltmeisterschaft 2005 in Belfort erzielte er in der Altersklasse U12 6,5 Punkte aus 11 Partien. 2006 gewann er die Deutsche Internetmeisterschaft U14. Mit den Schachfreunden Brackel gewann er 2008 die Deutsche U16-Mannschaftsmeisterschaft. Im selben Jahr gewann er in Herne die Einzelmeisterschaft Nordrhein-Westfalens. Deutscher U16-Meister wurde er 2009 in Willingen. Mit der deutschen U18-Nationalmannschaft belegte er bei der Europameisterschaft 2009 in Pardubice den dritten Platz. 2010 gewann er ein IM-Turnier in Graz. 2013 wurde er bei der deutschen Einzelmeisterschaft im Schnellschach in Gladenbach Dritter hinter Martin Krämer und Igor Glek.
Seit Februar 2011 trägt er den Titel Internationaler Meister. Die Normen hierfür erzielte er bei der 80. Deutschen Einzelmeisterschaft im Februar 2009 in Saarbrücken, beim Hoogeschool Zeeland Turnier im August 2009 in Vlissingen, bei dem er unter anderem gegen Alexander Beliavsky und Arlette van Weersel gewann, beim Helmut-Kohls-Turnier des Dortmunder Sparkassen Meetings im Juli 2010, bei dem er ungeschlagen blieb, sowie beim IM-Turnier in Graz im September 2010, das er gewann.

Weibliche Brust

Die weibliche Brust (lat. Mamma, Pl. Mammae) zählt anatomisch zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen der Frau. Die Brust besteht aus Fett- und Bindegewebe sowie der Brustdrüse (Glandula mammaria). Diese kann bei stillenden Frauen als Sekret Muttermilch durch feine Ausführungsgänge abgeben, die auf der Brustwarze münden. Die Brustdrüse entspricht der Milchdrüse der übrigen Säugetiere.
Die biologische Funktion ist zunächst das Stillen von Säuglingen mit Muttermilch. Da jedoch die meisten weiblichen Primaten im Verhältnis zu den jeweiligen männlichen Artgenossen wesentlich weniger ausgeprägte Brüste haben als Frauen, wird angenommen, dass die weiblichen Brüste zusätzlich ein speziell menschlicher Sexualdimorphismus sind und ihre Anziehungskraft auf potentielle Partner eine zweite wesentliche Funktion ausmacht. Die Brüste – vor allem die Brustwarzen – gehören zu den erogenen Zonen.
In der Medizin beschäftigt sich die Senologie mit den Erkrankungen der weiblichen Brüste. Eine der häufigsten Erkrankungen dieser Art ist der Brustkrebs.

Im embryonalen Entwicklungsstadium entsteht bei beiden Geschlechtern die Anlage zur Brustdrüse aus dem Ektoderm. Die Brustentwicklung findet bei Mädchen durch hormonelle Umstellungen während der Pubertät statt. Während der Schwangerschaft und Laktation erfüllt die Brustdrüse ihre Funktion als Milch absondernde Drüse. Im Alter verändert sich die Form und Größe der Brust durch eine Reduzierung des Fett- und Bindegewebes.
Die Brust befindet sich unter der Haut auf dem großen Brustmuskel und dem kleinen Brustmuskel, sie erstreckt sich dort von der zweiten bis zur siebten Rippe.
Die Lücke oder Rinne zwischen den beiden Brüsten heißt Busen; auf lateinisch: Sulcus bzw. Sinus intermammarius.
Weibliche Brüste haben die unterschiedlichsten Formen und Größen. Diese hängen von genetischen Faktoren und dem Anteil des Fett- und Bindegewebes ab. Hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus oder Hormonveränderungen während der Schwangerschaft beeinflussen die Form und Größe einer Brust ebenfalls.
Entgegen landläufiger Meinung wird das zunehmende Durchhängen der Brust (medizinischer Fachbegriff: Mastoptosis) nicht vom Stillen verursacht, sondern neben der Lockerung des Bindegewebes unter anderem von der Brustgröße vor der Schwangerschaft, vom Body-Mass-Index, vom Rauchverhalten und vom Medikamentenkonsum.
Der Feinbau der Brustdrüse ist abhängig vom Menstruationszyklus, von einer Schwangerschaft oder Stillperiode. Nur während dieser ist die Drüse voll ausgebildet. Das kleinste System der Brustdrüse ist das Drüsenläppchen (Lobulus glandulae mammariae), das ein Hohlraumsystem ist. Ein Lobulus setzt sich hauptsächlich aus den Milchbildungszellen (Drüsenepithelen, auf der Abbildung „Sekretionzelle“), einem Lumen, in dem sich die Milch sammelt, und zu einem kleineren Anteil aus Myoepithelzellen, die die Milch aus dem Lobulus pressen, zusammen. Alle Zellen haben sich azinös (beerenartig) um das Lumen gruppiert.
Das Lumen hat einen Ausführungsgang, den Terminalduktus. Dieser mündet in einem kleinen Milchgang, den Ductus lactifer. Der gesamte Lobulus ist von einer dünnen Kollagen-Schicht umgeben.
Der zweitgrößte Komplex ist die Ansammlung mehrerer Lobuli zu einem traubenförmigen Lobus (Drüsenlappen), dem Lobus glandulae mammariae. Aus dem Lobus führt ein großer Milchgang, der Ductus lactifer colligens, der sich aus dem Gangsystem der kleinen Milchgänge, gebildet hat. Jeder große Milchgang mündet in der Brustwarze. Kurz vor der Einmündung in die Brustwarze erweitert sich der große Milchgang zu einem Milchsäckchen, dem Sinus lactifer. Die Brustdrüse enthält insgesamt 10 bis 20 Lobi, die zusammen mit den großen Milchgängen fast sternförmig um die Brustwarze herum angeordnet sind.
Leicht unterscheidbar sind die erhabenen hellbraunen oder hellroten bis dunkelbraunen Brustwarzen, inmitten des flacheren gleichfarbigen Warzenhofes (lat. Areola), der sich wiederum in der Mitte der Brust befindet. Berührungen der Brustwarzen wirken oft stimulierend, erregen den Geschlechtstrieb oder führen insbesondere nach der Schwangerschaft zur Absonderung von Muttermilch. Diese tritt aus mehreren Öffnungen auf der Oberfläche der Brustwarze aus und kann herausgesaugt werden oder bei Druck auf die Brust auch in feinen Strahlen herausspritzen.
Der Lymphabfluss aus der Brustdrüse erfolgt hauptsächlich über die Achsellymphknoten. Aber auch die im Brustkorb gelegenen Lymphknoten entlang der Aa. mammariae drainieren die Brust.
Krankhafte Veränderungen der Brüste kann man durch Abtasten, genaue Betrachtung der Haut, Ultraschalluntersuchung, Mammografie, Magnetresonanztomographie und Gewebeprobenentnahmen feststellen.
Eine Entzündung der Brust wird Mastitis genannt, ein Spannungsschmerz Mastodynie. Gutartige Umbauvorgänge sind die Mastopathie, das Milchgangpapillom, Fibroadenom und Zysten. Vergrößerungen der Brust, die durch die Überproduktion endogener bzw. die Zufuhr exogener Hormone verursacht wird, bezeichnet man als Hypertrophie.
Einer der häufigsten Tumoren bei Frauen ist der Brustkrebs (Mammakarzinom), der in verschiedenen Formen auftritt (DCIS, LCIS, invasives duktales Karzinom, invasives lobuläres Karzinom, inflammatorisches Mammakarzinom, Paget-Karzinom)
Als Fehlbildung kann es entlang der Milchleisten zu überzähligen Brustwarzen (Polythelie) oder überzähligen Brustdrüsen (Polymastie) kommen. Das angeborene Fehlen der Brustdrüsenanlage, z.B. beim sehr seltenen Limb-Mammary-Syndrom wird Amastie genannt.
Die Brust und ihr Anblick stellen für mögliche Sexualpartner einen wichtigen erotischen Reiz dar. Dabei unterscheiden sich die Vorlieben für verschiedene Brustgrößen und -formen sowohl bei den Frauen selbst als auch bei Männern stark und haben sich auch durch die Zeit und Modeepochen hinweg sehr gewandelt. Zumal die weibliche Brust wie alle übrigen Körperformen und biologischen Merkmale einer großen Variabilität unterliegen (Phänotypische Variation). In den 1990er Jahren fand der Begriff der Side Boobs im englischen Sprachraum Einzug, eine abwertende Bezeichnung für eine bei älteren Frauen häufig auftretende Vergrößerung des Gewebes zwischen Brustaußenseite und Achselbereich. Der Begriff wird zunehmend auch im Deutschen verwendet. Die medizinische Bezeichnung ist Tail of Spence.
Die Brust ist ein beliebtes Motiv in erotischen und Aktdarstellungen.
Zunehmend häufiger werden Plastische Operationen durchgeführt: Möglich sind sowohl Brustvergrößerungen durch Implantate als auch Brustverkleinerungen durch Entfernung von Fett-, Drüsen- oder Bindegewebe.
Beim Brustwarzenpiercing wird die Brustwarze durchstochen, um Schmuck daran anzubringen.
Bei einer sexuellen Erregung stellen sich die Brustwarzen auf und auch der Bereich um die Brustwarze herum, der sogenannte Hof, schwillt an. Diese Erektion der Brustwarzen wird nicht (wie bei den Genitalien) durch Schwellkörper verursacht, sondern durch eine Kontraktion der glatten Muskulatur, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird. Sie hat mehr Ähnlichkeit mit der Aufrichtung von Haarfollikeln; sie wird durch denselben Reflex des Haarbalgmuskels hervorgerufen, der auch Gänsehaut verursacht. Wie ein Penis und eine Klitoris kann eine erigierte Brustwarze intensive Emotionen hervorrufen. So ist bei manchen Frauen ein Orgasmus durch die Stimulierung der Brustwarzen möglich.
Die Brüste menschlicher Frauen sind wesentlich größer als die verwandter weiblicher Primaten und stellen ein besonderes Attraktivum dar. Der britische Zoologe Desmond Morris stellte daher die These auf, dass die humanen Brüste eine Nachbildung der ähnlich aussehenden weiblichen Hinterbacken darstellen, die bei einigen Affenarten ein sexuelles Signal sind. Morris betrachtet diese Nachbildung als Anpassung an den aufrechten Gang, durch den die Unterseite der Vormenschen zur wichtigeren Vorderseite des Menschen wurde.
Die Zoologen Avishag und Amotz Zahavi entwickelten aus dieser Erkenntnis die Handicap-Theorie, die besagt, dass durch die unnützen Körperteile (oder Verhaltensweisen) möglichen Fortpflanzungspartnern demonstriert wird, wie gesund und robust der eigene Organismus ist, da er die zusätzliche Last zu tragen vermag. Ein typisches Merkmal solch sexuell selektierter Merkmale ist eine erhebliche Variation in der Bevölkerung. Da die menschlichen Brüste durch die Einlagerung höchst unterschiedlicher Mengen Fettgewebes bei verschiedenen Frauen deutlich unterschiedliche Größen haben können, ist eine Evolution der Brüste als Fitness-Signal für Partner sehr wahrscheinlich und legt den Schluss nahe, dass die Hauptfunktion beim Menschen tatsächlich in Richtung der Attraktion von Männern verlagert ist. Der hohe Gehalt an unter nicht-industriellen Bedingungen sehr energieaufwändigem Fettgewebe und die Belastung der Wirbelsäule durch große Brüste unterstützt diese Theorie zur Entwicklung dieses Körperteils.

Landtagswahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis I

Der Landtagswahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis I ist ein Landtagswahlkreis in Nordrhein-Westfalen. Er umfasst seit der Landtagswahl 2005 die Gemeinden Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Vor der Landtagswahl 2005 umfasste der Wahlkreis noch die Gemeinden Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm, diese (außer Schwelm) gehören heute zum Wahlkreis Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III.

Wahlberechtigt waren 108.239 Einwohner.
Wahlberechtigt waren 108.755 Einwohner.
Wahlberechtigt waren 110.067 Einwohner.
Köln:  1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30
Düsseldorf:  31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68
Münster:  69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 
Detmold:  88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102
Arnsberg:  103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128

U-Bahnhof Afrikanische Straße

Der U-Bahnhof Afrikanische Straße ist eine Station der Berliner U-Bahnlinie 6 im Ortsteil Wedding des Bezirks Mitte. Die BVG führt den Bahnhof unter dem internen Kürzel Afr; der Bahnhof ist 631 Meter vom U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz und 587 Meter vom U-Bahnhof Rehberge entfernt.
Der U-Bahnhof ging am 3. Mai 1956 als Teil der Verlängerung der Linie C (heute: U6) vom U-Bahnhof Seestraße zum U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz in Betrieb. Ursprünglich war der Bahnhof in den Plänen für den Ausbau gar nicht vorgesehen. Doch die Nachkriegsbebauung sowie die zwischen 1929 und 1931 erbaute Friedrich-Ebert-Siedlung rechtfertigten einen eigenen Bahnhof. Die besagte Siedlung erhielt auch eine Würdigung als Untertitel für den Bahnhofsnamen.
Der Bahnhof präsentiert sich als relativ schlicht, nüchtern und unauffällig. Architekt Bruno Grimmek entwarf einen typischen 110 Meter langen und acht Meter breiten Mittelbahnsteig, der eine mit bunten Glasmosaiksteinchen verkleidete Stützenreihe in der Mitte erhielt. Die Decke neigt sich leicht zur Stützenreihe des Bahnsteiges hin.
Derzeit ist der Bahnhof lediglich über Steintreppen jeweils am Ende des Bahnsteigs zu erreichen. Eine Ausrüstung mit einer Aufzugsanlage ist erst nach 2016 vorgesehen.
Am U-Bahnhof besteht eine Umsteigemöglichkeit von der U6 zum Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe.
52.56002813.334634Koordinaten: 52° 33′ 36″ N, 13° 20′ 5″ O

Bernie Paul

Bernie Paul (eigentlich Bernd Vondficht, * 12. Februar 1950 in Schweinfurt) ist ein deutscher Sänger und Produzent.

Bernie Paul begann in den 1960er Jahren als Saxophonist in der Combo Seven Up. 1973 wurde er Mitglied der Gruppe Family Child. 1978 erhielt er einen Plattenvertrag bei Ariola und gleich sein erster Hit Lucky erreichte 1978 Platz 6 der deutschen Charts und der österreichischen Hitparade. Im selben Jahr erschien auch eine deutsche Coverversion eines Roy-Black-Liedes. In Dreams kam im Februar 1981 auf Rang 18 in Deutschland.
Seinen größten Hit hatte Paul im Juni 1981 mit dem Oh No No. Dieser Song erreichte den zweiten Platz der deutschen Hitparade. Wencke Myhre sang kurze Zeit später die deutsche Version Oh No No – Du bist nicht mein Typ, das weiß ich genau…. Weitere internationale Versionen dieses Songs gab es von Sacha Distel und von dem finnischen Sänger Kirka. Seine Coverversion von Angel of the Morning, die er zusammen mit der dänischen Sängerin Bo Andersen sang, wurde ebenfalls recht bekannt.
Auch als Songwriter und Produzent ist Bernie Paul sehr erfolgreich. Er schrieb It’s a Real Good Feeling für Peter Kent und produzierte die Single Weil i di mog der Gruppe Relax. Aus seiner Feder stammt der Song Sail Away aus der Beck’s-Werbung und das Lied Mitten ins Herz aus der RTL-Fernsehserie Gute Zeiten, schlechte Zeiten. 1990 wurde sein Lied You for Me and Me for You zum Thema-Song der RTL-Wimbledon-Übertragungen. 2002 erschien Pauls erstes deutschsprachiges Album Einfach Relaxed.

Claudio Raneri

Claudio Raneri (* 12. September 1967 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Opernregisseur, Theaterwissenschaftler und Pädagoge.
Erste Einweisungen in die Instrumentallehre und Musikgeschichte erhielt Raneri von der Violinistin und Musikpädagogin Marianne Pielsticker. Durch seine Vorträge in Kulturgeschichte, Literatur und Oper während der Gymnasialzeit und seine Begeisterung für die Dramaturgie und Regie wurde schließlich das renommierte MiR (Musiktheater im Revier) auf ihn aufmerksam. Nach Abschluss seines Abiturs begann er dort 1987 ein Regiepraktikum bei Herbert Wernicke und eine Dramaturgiemitarbeit. Von 1989 bis 1995 studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Schon währenddessen wurde er Regieassistent an der Komischen Oper Berlin unter Harry Kupfer und Christine Mielitz. 1994 bis 1998 übernahm er die Produktionsleitung der beiden Musicals Elisabeth und Anatevka bei den Vereinigten Bühnen Wien. Darauf folgten Produktionen für die Scottish Opera und die Universität Glasgow. 2001 bis 2007 war er Regieassistent und Direttore di Ripresa in zahlreichen namhaften Opernproduktionen von Pesaro bis Tokyo. Sein erfolgreiches Debüt als Regisseur folgte 2010 mit Rossinis Otello in Lausanne.
Sein persönlicher Stil ist geprägt von der historisch-kritischen Betrachtungsweise der ostdeutschen Musiktheater-Regieschule und von seinen künstlerischen Wegbereitern Herbert Wernicke, Harry Kupfer, Christine Mielitz und Giancarlo del Monaco.

Kanton Vayrac

Der Kanton Vayrac ist eine französische Verwaltungseinheit im Arrondissement Gourdon, im Département Lot und in der Region Midi-Pyrénées; sein Hauptort ist Vayrac.
Der Kanton Vayrac ist 8.533 Hektar (85,33 km²) groß und hat 4.276 Einwohner (Stand: 1999), was einer Bevölkerungsdichte von 50 Einwohnern pro km² entspricht. Er liegt im Mittel 157 Meter über Normalnull, zwischen 110 und 340 Metern.
Der Kanton besteht aus acht Gemeinden:
Cahors-1 • Cahors-2 • Cahors-3 • Causse et Bouriane • Causse et Vallées • Cère et Ségala • Figeac-1 • Figeac-2 • Gourdon • Gramat • Lacapelle-Marival • Luzech • Marches du Sud-Quercy • Martel • Puy-l’Évêque • Saint-Céré • Souillac
Bretenoux | Cahors-Nord-Est | Cahors-Nord-Ouest | Cahors-Sud | Cajarc | Castelnau-Montratier | Catus | Cazals | Figeac-Est | Figeac-Ouest | Gourdon | Gramat | Labastide-Murat | Lacapelle-Marival | Lalbenque | Latronquière | Lauzès | Limogne-en-Quercy | Livernon | Luzech | Martel | Montcuq | Payrac | Puy-l’Évêque | Saint-Céré | Saint-Germain-du-Bel-Air | Saint-Géry | Salviac | Souillac | Sousceyrac | Vayrac

MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic

MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic ist ein Live-Album des deutschen Musikers Udo Lindenberg. Es erschien am 14. Oktober 2011 und stieg auf Platz 1 der Charts in Deutschland ein.

Das Album wurde am 3. Juni 2011 in der Hamburger Kampnagelfabrik in der Halle K6 vor etwa 300 Zuschauern aufgenommen. Zuvor gab es zwei „Warm-Up-Shows“ und eine Generalprobe. Der Name „Live aus dem Hotel Atlantic“ weist auf Lindenbergs bevorzugte Residenz in Hamburg hin. Gäste waren bei dem Konzert u. a. Clueso, Jan Delay, Martin Tingvall, Nathalie Dorra und Inga Humpe. Das Album wurde als „Einzelzimmer“- und als „Doppelzimmer“-Ausgabe veröffentlicht. Zusätzlich werden auf einer Bonus-Disk die Gäste vorgestellt.
CD-Bewertungen.de gab dem Album 8 von 10 Sternen. Die Kritikerin lobte „herzliche Umarmungen und tolle Duette, Schlagzeug-Einlagen von Stefan Raab oder Jam-Sessions mit dem Panikorchester. Die Atmosphäre ist toll und die Begeisterung des Publikums überträgt sich nahezu spielend.“ Kritisiert wurden die „harten Cuts“ zwischen den einzelnen Songs.
MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic bei Discogs (englisch)
Lindenberg • Udo Lindenberg • Daumen im Wind • Alles klar auf der Andrea Doria • Ball Pompös • Votan Wahnwitz • Galaxo Gang – Das sind die Herren vom andern Stern • Sister King Kong • Panische Nächte • Lindenbergs Rock Revue • Dröhnland Symphonie • Der Detektiv – Rock Revue 2 • Panische Zeiten • Udopia • Keule • Odyssee • Götterhämmerung • Sündenknall • Radio Eriwahn präsentiert Udo Lindenberg + Panikorchester • Phönix • Feuerland • Hermine • CasaNova • Ich will dich haben • Gustav • Panik-Panther • Benjamin • Kosmos • Und ewig rauscht die Linde • Zeitmaschine • Der Exzessor • Atlantic Affairs • Stark wie zwei
Ball pompös • Der Dirigent / Votan Wahnwitz / Der Malocher / 0-Rhesus negativ • Udopia • Rock’n’Roll und Rebellion – Ein panisches Panorama • Udo Lindenberg
Livehaftig • Intensivstationen • Lindstärke 10 • Live in Leipzig • Ich schwöre! – Das volle Programm • Stark wie zwei – Live • MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic • Ich mach mein Ding – Die Show
Panik Udo / No Panic on the Titanic • Meine Panik • Gänsehaut – Der sanfte Udo Lindenberg • Unter die Haut. • Belcanto • Balladen • Der Panikpräsident • Absolut • Gegen den Strom • Original Album Series
Wozu sind Kriege da? • Sonderzug nach Pankow
Nackt im Wind
Diskografie

Heinz Fuchsbichler


Heinz Fuchsbichler (* 7. November 1967) ist ein österreichischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Fuchsbichler wurde in der Steiermark geboren. In seiner aktiven Zeit spielte er als Profi bei DSV Alpine, Vorwärts Steyr und dem SC Schwarz-Weiß Bregenz. Nach seinem Karriereende als Profi spielte er noch als Amateur beim FC Hard (Regionalliga West – 3. Österr. Spielklasse). Seine erste Trainerstation war die Vorarlberger U-15 Auswahl. 2003 unterschrieb er einen Vertrag beim FC Lustenau 07. Dort stieg er mit den Blauen 2005 aus der zweithöchsten Spielklasse ab. In diesem Jahr wechselte er zum Dorfrivalen SC Austria Lustenau. Zwei Saisonen trainierte Fuchsbichler die Lustenauer und belegte die Plätze 3 und 4. Nach seinem Engagement in Lustenau ging er zum SC Rheindorf Altach, wo er von November 2007 bis Januar 2008 sportlicher Leiter war. Nach der Abdankung von Manfred Bender als Trainer übernahm Fuchsbichler den Trainerposten und schaffte mit Altach den Klassenerhalt in der Bundesliga. Im August 2008 trennte sich der Verein vom Steirer.
Von 2010/11 gehörte er dem Trainerstab der U21-Nationalmannschaft in Liechtenstein an. In der Saison 2011/12 war Fuchsbichler als Co-Trainer an der Seite von Josef Hickersberger bei Al Wahda in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig.
Am 21. Mai 2012 wurde Fuchsbichler als Trainer des österreichischen Bundesligisten SV Ried vorgestellt. Dort übernahm er am 1. Juni 2012 sein Amt. Nach 14 Runden in der Bundesliga-Saison 2012/2013 und nach einer 1:6-Niederlage von Ried gegen die Austria am 4. November 2012 wurde Fuchsbichler am 6. November 2012 als Trainer von Ried entlassen.
Seit 2013 trainiert er die U-21-Auswahl von Liechtenstein.
Fuchsbichler machte die Matura der Handelsakademie, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Josef Çınar


Josef „Jupp“ Çınar bzw. Josef „Jupp“ Cinar (* 22. Januar 1984 in Bremen) ist ein deutsch-türkischer Fußballspieler mit aramäischer Abstammung.

Josef Cinar ging in Gütersloh zur Schule und spielte in der Jugend des FC Gütersloh. In der A-Jugend wechselte er zum VfB Fichte Bielefeld, wo er danach bis 2004 auch der Oberliga-Mannschaft des Vereins angehörte. Dann wechselte er innerhalb der Liga zum SC Verl. Es dauerte bis zu seinem dritten Jahr, bis er sich in der Mannschaft festgespielt hatte. In dieser Saison gelang dem Club der Aufstieg in die Regionalliga Nord als souveräner Meister mit nur 28 Gegentoren in 34 Partien. In der Saison 2007/08 war Cinar zwar wieder Stammspieler und dazu Kapitän der Mannschaft, konnte aber auch nicht verhindern, dass Verl als Tabellenvorletzter gleich wieder von der dritten in die vierte Spielklasse abstieg.
Danach wechselte der großgewachsene, kräftige Innenverteidiger auch aus beruflichen Gründen zum Liganachbarn Eintracht Trier. Dort war er sofort ebenfalls Stammspieler und bekam auch die Kapitänsbinde. Nach zwei Jahren in den unteren Tabellenregionen verpasste der Verein in seinem dritten Jahr den Aufstieg in die 3. Liga als Tabellenzweiter nur knapp.
Çınar bekam aber ein Angebot des Drittligisten Wacker Burghausen, der mit der zweitschlechtesten Abwehr der 3. Liga einen Führungsspieler für die Verteidigung suchte. Er unterschrieb ab 2011 für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung um ein Jahr.
Nach zwei Jahren in Burghausen wechselte Çınar 2013 zum Ligakonkurrenten Chemnitzer FC und erhielt einen Vertrag bis 2015. In der Hinrunde der Saison 2013/14 kam Cinar zu 16 Einsätzen und erzielte dabei ein Tor. Im Januar 2014 wurde der Vertrag auf seinen Wunsch hin vorzeitig aufgelöst.
Im Frühjahr wechselte Çınar in die türkische Süper Lig zu Kayseri Erciyesspor. Zur nächsten Saison heuerte er beim Zweitligisten Gaziantep Büyükşehir Belediyespor an.
Zusätzlich engagiert sich Josef Çınar seit 2013 bei Show Racism the Red Card- Deutschland e.V. Im Oktober beteiligte er sich bei einem Workshop der Bildungsinitiative und berichtete den Schülern und Schülerinnen über seine eigenen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung.
Alanzinho | İskender Alın | Onur Alkan | Harun Biçer | Ufuk Budak | İshak Çakmak | Josef Çınar | Talha Demir | Aykut Erdoğan | Muhammed Himmet Ertürk | Ahmet Sabri Fener | Benjamin Fuchs | Fatih Gülmez | Erdal Güneş | Şehmus Kaya | Oğuzhan Kayar | Foxi Kéthévoama | Nemanja Kojić | Francis Litsingi | Bara Mamadou Ndiaye | Yasin Ozan | Nikola Raspopović | Erkam Reşmen | Gökhan Sazdağı | Umut Sönmez | Adam Stachowiak | Yenal Tuncer | Ibrahima Wadji | Murat Yıldırım | Serkan Yanık
Trainer: Bayram Bektaş