Schweizerisches Idiotikon

Das Schweizerische Idiotikon (oder Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, auch Schweizerdeutsches Wörterbuch oder gewöhnlich kurz Idiotikon genannt) erfasst den lebenden und historischen schweizerdeutschen Wortschatz (einschliesslich der Walsergebiete Oberitaliens). Ausgenommen hiervon ist die bairische Mundart Samnauns, die im Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich beschrieben wird.
Die Publikation begann 1881 und soll etwa 2022Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren abgeschlossen werden. Das ganze Werk ist, soweit es gedruckt vorliegt, seit September 2010 über die Homepage www.idiotikon.ch kostenlos online abrufbar; dieses Schweizerische Idiotikon digital wird laufend ausgebaut. Überdies ist eine leichter benutzbare populäre Kompaktausgabe geplant.

Das Schweizerische Idiotikon dokumentiert den gesamten deutschschweizerischen Wortschatz ab dem Ende der klassischen mittelhochdeutschen Periode im 13. Jahrhundert bis in die aktuelle Zeit, in welcher der jeweilige Band publiziert wird (19.–21. Jahrhundert). Es ist damit auch das historische Wörterbuch der Region, darüber hinaus aber auch das detailreichste frühneuhochdeutsche Wörterbuch der deutschen Sprache überhaupt.
Von seiner historischen Ausrichtung, seiner Ausführlichkeit und seiner Tiefe wie Breite her steht das Schweizerische Idiotikon ab der Mitte seines vierten Bandes beziehungsweise der Übernahme der Chefredaktion durch Albert Bachmann auf der Stufe der nationalen Wörterbucher, wie etwa auch das Deutsche Wörterbuch, das Österreichische Wörterbuch, das Woordenboek der Nederlandsche Taal, das Oxford English Dictionary oder das Svenska Akademiens ordbok. Zuvor stand es mehr in der Tradition der landschaftlichen Wörterbücher des Deutschen, denen es zeitlich allerdings (mit Ausnahme von Schmellers Bayerischem Wörterbuch) voranging.
Das Schweizerische Idiotikon ist eines der vier nationalen Wörterbücher der Schweiz, zusammen mit dem Glossaire des patois de la Suisse romande in Neuenburg, dem Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana in Bellinzona und dem Dicziunari Rumantsch Grischun in Chur. Wie diese drei ist es nicht allein linguistisch beziehungsweise semantisch ausgerichtet, sondern es legt auch grosses Gewicht auf die Dokumentation älterer volkskundlicher Verhältnisse. Zugleich ist es eines der grosslandschaftlichen Wörterbücher des Deutschen.
Die erstmalige Gründung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch erfolgte 1862 auf Initiative der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich; erster Chefredaktor war Friedrich Staub. Ein Netz von mehreren hundert über die ganze Deutschschweiz verteilten sogenannten Korrespondenten half besonders in dieser Frühzeit aktiv mit, den Grundstock des Materials zusammenzutragen. Einige Personen wurden sogar selbst publizistisch tätig, um das neue Werk zu unterstützen, so etwa mit eigenen lokalen beziehungsweise regionalen Wörterbüchern der Davoser Valentin Bühler (ab 1870), der Leerauer Jakob Hunziker (1877) und der Basellandschäftler Gustav Adolf Seiler (1879) oder mit selbst verfasster Mundartliteratur der Solothurner Bernhard Wyss (1863) und der Zürcher Oberländer Jakob Senn (1864). Auch gingen Manuskripte in grosser Zahl bei der Redaktion ein, darunter ganze – unpublizierte – Wörterbücher wie dasjenige des Bündners Martin Tschumpert.
Die erste Lieferung (gemäss Titelblatt; fälschlicherweise zugleich als Publikationsjahr des gesamten ersten Bandes fungierend) erschien 1881. Ursprünglich waren vier Bände geplant. Der ab 1896 amtierende neue Chefredaktor Albert Bachmann stellte das Wörterbuch auf der Basis von Hermann Pauls Forderungen betreffend die wissenschaftliche Lexikographie jedoch auf eine neue Basis, weshalb sich die ab der Mitte des vierten Bandes erscheinenden Wortartikel beziehungsweise die nachfolgenden Bände in Umfang, Dichte und Tiefe wesentlich von denjenigen der Frühzeit unterscheiden. Unter Bachmanns Ägide entstand zudem die – schliesslich zwanzigbändige – Reihe der Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik, welche die Sammlung des Idiotikons ergänzen und insbesondere die «nach Abschluss des Wörterbuchs auszuarbeitende Grammatik des Schweizerdeutschen» vorbereiten sollte.
1950 wurde der Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch ein zweites Mal gegründet und damit die Antiquarische Gesellschaft aus Zürich von der Verantwortung für das Idiotikon entbunden. Finanziert wird das Wörterbuch von der Schweizerischen Akademie der Wissenschaften und den deutschschweizerischen Kantonen.
Der verarbeitete Quellenbestand beläuft sich auf rund 8000 Titel. Er umfasst im Wesentlichen gedruckte Quellen (ab dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart), ab dem Beginn des 16. Jahrhunderts auch eine grosse Zahl von Originaldrucken, sodann Exzerpte aus ungedruckten Rechts- und Gerichtsquellen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit sowie von Privatpersonen eingeschickte handschriftliche Wörtersammlungen vor allem des 19. Jahrhunderts.
Das Material gliedert sich in die Abteilungen ältere Sprache (bis 1799) und lebende Mundart (seit 1800).
Das Gesamtmaterial umfasst über 1,5 Millionen Zettel mit zum Teil mehreren Belegen je Zettel. Das Belegkorpus wird immer noch ergänzt.
Heute teilen sich sieben Redaktoren in fünf Stellen; hinzu kommen Stellenprozente für die Administration, für studentische Hilfskräfte sowie für Mitarbeiter an Sonderprojekten.
Von denjenigen Personen, die längere oder kürzere Zeit Mitglied der Redaktion waren, haben die folgenden einen eigenen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia: Emil Abegg, Albert Bachmann, Oskar Bandle, Hermann Blattner, Walter Clauss, Peter Dalcher, Eugen Dieth, Otto Gröger, Werner Hodler, Eduard Hoffmann-Krayer, Johann Ulrich Hubschmied, Ruth Jörg, Kurt Meyer, Guntram Saladin, Eduard Schwyzer, Friedrich Staub, Clara Stockmeyer, Carl Stucki, Ludwig Tobler, Rudolf Trüb, Jakob Vetsch, Hans Wanner und Wilhelm Wiget. In der alemannischen Wikipedia finden sich fast alle ehemaligen Redaktoren und Redaktorinnen mit einem eigenen Artikel vertreten.
Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Begonnen von Friedrich Staub und Ludwig Tobler und fortgesetzt unter der Leitung von Albert Bachmann, Otto Gröger, Hans Wanner, Peter Dalcher, Peter Ott und Hans-Peter Schifferle. Bände I–XVI Verlag Huber Frauenfeld, Frauenfeld 1881–2012, Band XVII Schwabe Verlag Basel, Basel 2015 ff.
Publikationsstand:
In neuerer Zeit wurden mehrere Sonderprojekte beim Büro des Schweizerischen Idiotikons angesiedelt.
Ausschließlich oder überwiegend oberdeutsche Dialekte: Badisches Wörterbuch | Bayerisches Wörterbuch | Ostfränkisches Wörterbuch | Schwäbisches Wörterbuch | Schweizerisches Idiotikon | Sudetendeutsches Wörterbuch | Vorarlbergisches Wörterbuch | Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich | Wörterbuch der elsässischen Mundarten
Ausschließlich oder überwiegend mitteldeutsche Dialekte: Hessen-Nassauisches Wörterbuch | Luxemburger Wörterbuch | Nordsiebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch | Pfälzisches Wörterbuch | Rheinisches Wörterbuch | Schlesisches Wörterbuch | Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch | Südhessisches Wörterbuch | Thüringisches Wörterbuch | Wörterbuch der Banater deutschen Mundarten | Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten | Wörterbuch der donauschwäbischen Fachwortschätze | Wörterbuch der obersächsischen Mundarten
Ausschließlich oder überwiegend niederdeutsche Dialekte: Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch | Hamburgisches Wörterbuch | Mecklenburgisches Wörterbuch | Mittelelbisches Wörterbuch | Niedersächsisches Wörterbuch | Pommersches Wörterbuch | Preußisches Wörterbuch | Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch | Westfälisches Wörterbuch 

Arminia Marten

Der SV Arminia 08 Marten (offiziell: Sportverein Arminia 08 Marten e.V.) ist ein Sportverein aus dem im Westen von Dortmund gelegenen Stadtteil Marten. Er entstand 1908, als die Fußballabteilung des TV Arminius Marten einen eigenständigen Verein gründete. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

Zwischen 1937 und 1941 spielte der Verein in der Gauliga Westfalen, der damals obersten Spielklasse und gewann am 20. Oktober 1940 gegen Borussia Dortmund mit 10:0. 1993 fusionierte der Verein mit dem SV Roland Marten. Diese Fusion sollte die Jugendarbeit stärken, um den Verein langfristig erfolgreicher zu machen. In der Saison 2009/10 stieg der Verein in die siebtklassige Landesliga auf. Vier Jahre später folgte der Abstieg in die Bezirksliga, dem der sofortige Wiederaufstieg folgte.
Neben der Fußballabteilung unterhält der Verein noch Abteilungen für Volleyball, Tischtennis und Damen-Gymnastik.
Heimspielstätte von Arminia Marten ist die Bezirkssportanlage „Am Wischlinger Weg“. Der Rasenplatz mit Laufbahn hat eine Kapazität von ca. 4.000 Zuschauern. Neben dem Rasenplatz gibt es einen neuen Kunstrasenfußballplatz ohne Laufbahn.

Schwanenkönig

Besetzung
Schwanenkönig ist ein Album der deutschen Rockgruppe Karat aus dem Jahr 1980. Aufgenommen wurde es in den Amiga-Studios in der Ost-Berliner Brunnenstraße. Das Album erschien zeitgleich in beiden Teilen Deutschlands.

Schwanenkönig gilt als das lyrischste aller Alben von Karat, da es mit den Titeln Magisches Licht, Tiefsee, Schwanenkönig und Le Doyen I und Le Doyen II relativ viele ruhige, textlich verschlüsselte und tiefgründige Songs enthält. Einige der härteren Songs (Der Boxer, Großstadt) wirken dagegen etwas oberflächlich gearbeitet. Vor allem wegen der auffälligen Neigung zur leicht mystischen, verschlüsselten Lyrik fiel die Kritik zu diesem Karat-Album erstmals wahrnehmbar gespalten aus, was dem Erfolg der Platte im Osten und Westen Deutschlands jedoch keinen Abbruch tat. Trotz des balladesken Übergewichts gehört der Hardrock Das Narrenschiff zu den erfolgreichsten und am intensivsten erarbeiteten Titeln des Albums. Über die Thematik des mittelalterlichen Buchs „Narrenschiff“, geschrieben vom Humanisten Sebastian Brant, wurde hier nicht nur Kritik an menschlichen Lastern sondern auch an der Politik geübt. Das Titellied Schwanenkönig avancierte in kurzer Zeit zu einem der größten Hits der Band.
In der DDR und in der Bundesrepublik Deutschland kam das Album gleichzeitig, aber mit unterschiedlichem Artwork heraus.
Als Singles wurden die Titel Magisches Licht mit Großstadt sowie zusätzlich in der Bundesrepublik Deutschland der Titelsong Schwanenkönig mit Le Doyen II ausgekoppelt.
Insgesamt konnte sich Schwanenkönig etwas über 700.000 Mal verkaufen, in der Bundesrepublik Deutschland verfehlte es nur knapp eine Goldene Schallplatte.
Der Textautor Norbert Kaiser verfasste folgenden Begleittext, der auf dem LP-Cover erschien: „Bevor der Schwanenkönig für Euch auf die Reise geht, ein paar begleitende Anmerkungen zu einigen Liedern dieser dritten KARAT-LP, die nach einer turbulenten Tourneesaison im Januar 1980 aufgenommen wurde. Griechischer und nordeuropäischer Mythologie ist das Motiv des singenden Schwans; in wechselnder Form und Aussage fand es in allen Kunstepochen Verwendung. Der Titelsong, der Elemente der Ballade und des Volksliedes vereint, wurde angeregt durch eine Fabel Leonardo da Vincis. Die lyrische Erinnerung Le Doyen gilt einem Abend in Paris, wo KARAT im September 1979 gastiert hatte. Eine Tradition aus dem 15. Jahrhundert nimmt Das Narrenschiff auf. Zur Fastnacht 1494 erschien die Erstausgabe des gleichnamigen Buches des Humanisten Sebastian Brant mit einem Holzstich-Zyklus des jungen Albrecht Dürer. Analog zu mittelalterlichen Sittenspiegeln wird eine Parade menschlicher Torheiten, Schwächen und Laster aufgeführt. Einhundertelf Narren versammelte Brant in seiner schellenklingenden Galerie, die als Volksbuch binnen kurzer Frist zum ersten literarischen ‚Welt‘-erfolg deutscher Sprache avancierte. Für den Tanz zum ‚Mitternacht-Blues‘ hat sich unser Faun einen verbeulten Wedekindschen Frack geliehen. Die Tiefsee, angelegt als psychologische Studie, versucht in ungewohnten Bildern Verborgenes freizulegen, was zwischen den Mühlsteinen der Gewohnheit und der Oberflächlichkeit manchmal zerrieben zu werden droht. Für Euch, die Ihr den Regenbogen liebt, hat KARAT das ‚Magische Licht‘ entzündet: haben Henning und Bernd ihre Saiten verzaubert, hat Micha seinen Herzschlag getrommelt, haben Herbert und Ed ihr Bestes gegeben.“
Der Titelsong wurde 1998 von der österreichischen Band Schürzenjäger zusammen mit dem SWF-Orchester für das Jubiläumsalbum „25 Jahre Schürzenjäger“ im klassischen Stil neu aufgenommen.
Martin Becker • Claudius Dreilich • Christian Liebig • Bernd Römer • Michael Schwandt • Ulrich „Ed“ Swillms
Konrad Burkert • Herbert Dreilich • Thomas Kurzhals • Thomas Natschinski • Hans-Joachim Neumann • Ulrich Pexa • Henning Protzmann
Karat (1978) • Über sieben Brücken (1979) • Schwanenkönig (1980) • Der blaue Planet (1982) • Die sieben Wunder der Welt (1984) • Fünfte Jahreszeit (1987) • … im nächsten Frieden (1990) • Karat 91 (1991) • Die geschenkte Stunde (1995) • Balance (1997) • Ich liebe jede Stunde (2000) • Licht und Schatten (2003) • 30 Jahre Karat • Weitergeh’n (2010) • Seelenschiffe (2015)
Ostrock in Klassik Vol. 1 (2007) • Ostrock in Klassik Vol. 2 (2009) • Ostrock in Klassik Gold Edition (2010) • Rock Legenden (2014) • Rock Legenden Live (2015)
Auf dem Weg zu euch (1985) • 25 Jahre – Das Konzert (2001) • Symphony (2013) • 40 Jahre – Live von der Waldbühne Berlin (2015)

Kingdom Hospital

Kingdom Hospital ist eine US-amerikanische Fernsehserie aus dem Jahre 2004. Die Serie ist eine Adaption von Stephen King auf die Miniserie Hospital der Geister des dänischen Regisseurs Lars von Trier. Viele der ursprünglichen Story-Elemente des Originals wurden beibehalten. Teilweise haben die Charaktere sogar dieselben Namen. Regie führte Craig R. Baxley.

Die Geschichte spielt im fiktiven Krankenhaus Kingdom Hospital in Lewiston (Maine), welches auf dem Grundstück einer abgebrannten Textilfabrik steht, in der während des Amerikanischen Bürgerkriegs Uniformen hergestellt wurden (eine Anspielung auf den Brand der Triangle Shirtwaist Factory am 25. März 1911, bei dem 129 Mädchen und Frauen von 13 bis 25 Jahren ums Leben kamen). Bevor das jetzige Krankenhaus errichtet wurde, gab es an gleicher Stelle bereits ein Krankenhaus, das ebenfalls abgebrannt ist und als „Altes Kingdom“ bezeichnet wird. Unter dem „neuen Kingdom“ existieren noch diverse Kellerräume des alten Krankenhauses.
Mrs. Druse, eine Frau mit der Fähigkeit, mit Geistern zu kommunizieren, versucht ständig im Krankenhaus aufgenommen zu werden, um Kontakt mit merkwürdigen Geistern im Krankenhaus aufzunehmen. Stattdessen wird sie immer wieder als Hypochonderin entlarvt und nach Hause geschickt. Mit Hilfe des Arztes Dr. Hook schafft sie es letztendlich doch, aufgenommen zu werden. Zudem gelingt es ihr, Hook davon zu überzeugen, gemeinsam mit ihr die Wahrheit über das Krankenhaus und die mysteriösen Geister zu ergründen. Besonders im Vordergrund stehen hierbei die Geister eines kleinen Mädchens, das nach dem Feuer in der Fabrik getötet wurde, und eines männlichen Teenagers, der Teil grauenhafter Experimente im alten Kingdom war, sowie ein merkwürdiges Tier namens Antibus (in der Originalfassung Antubis, abgeleitet von Anubis und Anteater, engl. für Ameisenbär), das Ähnlichkeit mit einem großen Ameisenbären hat.
Und dann ist da noch der begnadete Künstler Peter Rickman. Rickman wird beim Joggen von einem Truck angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer des Unfallwagens begeht Fahrerflucht. Keiner der vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer sieht den Schwerverletzten. Da taucht ein großes, mysteriöses Tier auf, das einem Ameisenbären ähnelt, und rettet ihm das Leben. Doch nur unter der Bedingung, dass Rickman für seine Rettung einen Preis zahlt. Rickman wird gerettet und liegt nun mit schwersten Verletzungen an Kopf und Rückgrat komatös im Krankenzimmer 426.
Die Serie enthält zudem mehrere Nebenhandlungen, wie die des arroganten Chefarztes Dr. Stegman, der in eine Geheimorganisation von Ärzten („Die Behüter des Kingdom“) aufgenommen werden soll, um den Konsequenzen eines Kunstfehlers zu entgehen. Oder die des jungen Arztes Dr. Elmer Traff, der ständig versucht, die deutlich reifere Dr. Lona Massingale zu erobern.
(Auf kabel eins wurden die Episoden teilweise anders übersetzt)

Bergen (Limburg)

Bergen (lim. Baerge) ist eine niederländische Gemeinde der Provinz Limburg und hatte am 1. Januar 2014 laut Angabe des CBS 13.231 Einwohner. Bergen hat eine Gesamtfläche von 109,43 km².
Sie besteht aus einem 20 km langen Streifen entlang der Maas, nördlich von Arcen en Velden. Sie grenzt an die deutsche Stadt Goch. In der Gemeinde liegen die Dörfer Bergen und Nieuw-Bergen mit dem Rathaus, Aayen, Afferden, Wellerlooi und Well – alle an der Maas – sowie Siebengewald an der Straße nach Goch.
Das ganze Gebiet gehört erst seit 1815 zu den Niederlanden. Zuvor gehörte es u. a. zu Preußen und Österreich. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Dörfer mit ihren Kirchen und Schlössern größtenteils zerstört, da sie von etwa November 1944 bis März 1945 an der Frontlinie lagen. Die evakuierten Orte wurden außerdem mehrmals geplündert.
Die Gemeinde grenzt beinahe unmittelbar an das Gebiet des Flughafens Weeze in der benachbarten bundesdeutschen Gemeinde.
Es gibt in der Gemeinde viel Landwirtschaft, einige Jachthäfen, Campingplätze und eine Kiesgrube.
Bei Well entstand ein See, auf dem Wassersport betrieben werden kann. Im Süden der Gemeinde liegt der Naturpark „De Hamert“, in welchem viele unter Artenschutz stehende Pflanzen und Tiere leben.
Beek | Beesel | Bergen | Brunssum | Echt-Susteren | Eijsden-Margraten | Gennep | Gulpen-Wittem | Heerlen | Horst aan de Maas | Kerkrade | Landgraaf | Leudal | Maasgouw | Maastricht | Meerssen | Mook en Middelaar | Nederweert | Nuth | Onderbanken | Peel en Maas | Roerdalen | Roermond | Schinnen | Simpelveld | Sittard-Geleen | Stein | Vaals | Valkenburg aan de Geul | Venlo | Venray | Voerendaal | Weert

Streitkräfte Äquatorialguineas

Die Streitkräfte Äquatorialguineas (span.: Fuerzas Armadas de Guinea Ecuatorial) gliedern sich in Armee (Ejército), Luftwaffe (Fuerza Aérea), Marine (Marina de guerra) sowie die paramilitärische Gendarmerie.

Äquatorialguineas Militär umfasst schätzungsweise 2500 Mann und wird durch paramilitärische Einheiten in unbekannter Größe ergänzt. Die polizeilichen Sicherheitskräfte werden von Israelis ausgebildet.
Am 12. Oktober 1968 wurde die spanische Kolonie Äquatorialguinea in die Unabhängigkeit entlassen. Präsident Francisco Macías Nguema orientierte sich an der Sowjetunion und konnte als strategischer Verbündeter auf deren Unterstützung bauen. Mitte der 1970er Jahre waren rund 500 kubanische Militärberater im Land. Nach dem Militärputsch Teodoro Obiang Nguema Mbasogos 1979 wurden die Streitkräfte reorganisiert.
Die Luftwaffe betreibt 13 Luftfahrzeuge und die Präsidialflugzeuge.
Nach einigen Putschversuchen und Überfällen von See wird eine Radarkette zur Küstenüberwachung eingerichtet. Damit beauftragt ist Military Professional Resources (MPRI), ein privates Sicherheitsunternehmen. Die modernen Küstenschutzboote werden von israelischen Spezialisten gewartet.
Schiffe:
Ägypten1 | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea-Bissau | Guinea | Kamerun | Kap Verden | Kenia | Komoren | Kongo (Dem. Rep.) | Kongo (Rep.) | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Somaliland2 | Sudan | Südsudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Südafrika | Uganda | Westsahara2 | Zentralafrikanische Republik
1 Der Sinai wird Asien zugerechnet.  2 Völkerrechtlich nicht anerkannt bzw. umstritten. 

Liste der Kulturdenkmäler in Niederwörresbach

In der Liste der Kulturdenkmäler in Niederwörresbach sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Niederwörresbach aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 14. März 2011).

BW

BW

BW
Abentheuer | Achtelsbach | Allenbach | Asbach | Baumholder | Bergen | Berglangenbach | Berschweiler bei Baumholder | Berschweiler bei Kirn | Birkenfeld | Bollenbach | Börfink | Breitenthal | Bruchweiler | Brücken | Buhlenberg | Bundenbach | Dambach | Dickesbach | Dienstweiler | Eckersweiler | Elchweiler | Ellenberg | Ellweiler | Fischbach | Fohren-Linden | Frauenberg | Gerach | Gimbweiler | Gollenberg | Gösenroth | Griebelschied | Hahnweiler | Hattgenstein | Hausen | Heimbach | Hellertshausen | Herborn | Herrstein | Hettenrodt | Hintertiefenbach | Hoppstädten-Weiersbach | Horbruch | Hottenbach | Idar-Oberstein | Kempfeld | Kirschweiler | Kronweiler | Krummenau | Langweiler | Leisel | Leitzweiler | Mackenrodt | Meckenbach | Mettweiler | Mittelreidenbach | Mörschied | Niederbrombach | Niederhambach | Niederhosenbach | Niederwörresbach | Nohen | Oberbrombach | Oberhambach | Oberhosenbach | Oberkirn | Oberreidenbach | Oberwörresbach | Reichenbach | Rhaunen | Rimsberg | Rinzenberg | Rohrbach | Rötsweiler-Nockenthal | Rückweiler | Ruschberg | Schauren | Schmidthachenbach | Schmißberg | Schwerbach | Schwollen | Sensweiler | Sien | Sienhachenbach | Siesbach | Sonnenberg-Winnenberg | Sonnschied | Stipshausen | Sulzbach | Veitsrodt | Vollmersbach | Weiden | Weitersbach | Wickenrodt | Wilzenberg-Hußweiler | Wirschweiler

Nassfäule (Holzschutz)

Nassfäule ist eine Form der Holzfäule. Sie bezeichnet eine durch holzzerstörende Pilze hervorgerufene Fäulnis an verbautem oder lagerndem Holz.
Dabei dient der Begriff insbesondere dazu, Schäden durch Nassfäulepilze wie z. B. Braunen Kellerschwamm oder Weißen Porenschwamm gegenüber dem Echten Hausschwamm abzugrenzen, da letzterer u.a. aufgrund seines geringeren Anspruchs an die Holzfeuchte eine Sonderstellung hinsichtlich der Gefährdung von Holzkonstruktionen und des notwendigen Sanierungsaufwandes einnimmt. Dennoch ist der Begriff „Nassfäule“ umstritten, da jeglicher Befall durch holzzerstörende Pilze (auch durch Echten Hausschwamm) in der Regel eine erhöhte Holzfeuchte (oberhalb des Fasersättigungsbereiches) voraussetzt. Der früher gelegentlich als Gegensatz verwendete Begriff „Trockenfäule“ ist aus diesem Grunde irreführend und sollte nicht mehr verwendet werden.
Nassfäule kann in Form von Braunfäule, Moderfäule oder Weißfäule auftreten. Die aus holzschutztechnischer Sicht notwendigen Maßnahmen zur Sanierung von Bauschäden durch Nassfäulepilze oder den Echten Hausschwamm sind in Deutschland in der DIN 68800 T.4 geregelt.

Nationalmuseum Kamphaeng Phet

Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet (Thai พิพิธภัณฑสถานแห่งชาติ กำแพงเพชร) ist ein thailändisches Nationalmuseum in Kamphaeng Phet.

Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet liegt innerhalb der Stadtmauern der Altstadt von Kamphaeng Phet inmitten eines lichten Waldes. Dicht nebenbei liegen der Wat Phra Kaeo und der Wat Phra That, die beiden wichtigsten Tempelanlagen der Stadt.
Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet wurde offiziell am 19. März 1971 durch den Minister Mr.Sukit Nimanhemindra eröffnet.
Neben sehr interessanten Buddha-Statuen gibt es hier eine bronzene Shiva-Skulptur zu sehen, die aus dem Jahr 1510 datiert. Das Kunstwerk zeigt, wie wichtig auch nach der Übernahme des Buddhismus im seinerzeitigen Siam die Hindukultur gewesen ist. Ihr Kopf und ihre Hände wurden im Jahr 1886 von einem deutschen Händler namens Rastmann abgetrennt. Bevor er sie außer Landes bringen konnte, wurden sie aber konfisziert und wieder mit dem Rumpf zusammengeführt. Stattdessen ließ König Rama V. (Chulalongkorn) eine Replik anfertigen, die er dem deutschen Kronprinzen schenkte und die heute im Museum für Asiatische Kunst in Berlin ausgestellt wird.
Daneben bilden Alltagsgegenstände und Artefakte aus Kamphaeng Phet und der Umgegend sehenswerte Exponate, die dem Besucher nebenbei auch die Lebensart der hier siedelnden Bergvölker nahebringt. Auch eine Nachbildung der Altstadt ist ausgestellt.
16.48609013888999.524288166667Koordinaten: 16° 29′ 10″ N, 99° 31′ 27″ O

Richard Monckton Milnes, 1. Baron Houghton

Richard Monckton Milnes, 1. Baron Houghton (* 19. Juni 1809 im Londoner Stadtteil Mayfair; † 11. August 1885 in Vichy) war britischer Literat, Mäzen, Politiker und Sammler erotischer Literatur.

Richard Monckton Milnes war der Sohn von Robert Pemberton Milnes (1784 – 1858), der nach einer anfänglich glänzend erscheinenden Karriere im House of Commons dort bald in der Bedeutungslosigkeit versank und sich 1818 aus der Politik zurückzog.. Seine Mutter war Henrietta Maria Monckton († 1847).
Da er ein empfindsames Kind war, fand sein Unterricht zu Hause in Hundhill Hall in der Nähe von Doncaster statt. 1827 schrieb er sich am Trinity College in Cambridge ein, das auch schon sein Vater besucht hatte. Hier wurde er Mitglied der Cambridge Apostles, zu denen in seiner Zeit auch die späteren Lyriker Tennyson und Hallam gehörten. In dieser Zeit galt sein Interesse vor allem Shelley und John Keats, dessen literarischen Nachlass er 1848 Jahren herausgab.
Im Anschluss daran schrieb er sich an der neu gegründeten University of London ein, um danach zu einem Studienaufenthalt an die Universität in Bonn zu gehen. In dieser Zeit, den frühen 1830er Jahren, reiste Milnes viel. Zu seinen Stationen gehörten auch Italien, Griechenland und das Osmanische Reich. Diese Aufenthalte inspirierten ihn zu Gedichten und Reflexionen, die er in diesen Jahren veröffentlichte.
1837 wurde er als Vertreter der Stadt Pontefract ins House of Commons gewählt, ein Amt, das er bis zu seiner Ernennung zum Peer 1863 beibehielt. Unterstützte er zu Anfang die konservative Politik von Sir Robert Peel (beispielsweise bei der Abschaffung des Zolls auf Getreide im Jahr 1846), so wandte er sich später von dessen Positionen ab und der Partei der Liberalen unter ihrem Parteiführer Lord John Russell zu. Milnes politischen Interessen lagen dabei im Bereich der Sozialpolitik, so setzte er sich beispielsweise für die Abschaffung der Todesstrafe oder die Rücknahme des 1864 erlassenen Gesetzes zur Eindämmung von Geschlechtskrankheiten ein. Auch wirkte er an der Urheberrechtsreform von 1842 mit. Seiner Initiative entstammte eine Gesetzesvorlage, die 1846 zur Einrichtung von Besserungsanstalten für straffällig gewordenen Jugendliche führte; Milnes selbst wurde Vorsitzender einer derartigen Einrichtung in Redhill. Seine rhetorischen Qualitäten jedoch waren begrenzt: “Milnes’s parliamentary speeches were a signal for emtyfing the House’, Emerson noted in 1848.‘He makes bad speeches of exquisite infelicity, & joins in the laugh against himself’ (Journals, 10.530-31)” (dt.: „Milnes Parlamentsreden waren ‚ein Signal für das Haus, sich zu leeren‘, schrieb Emerson 1848. ‚Er hält schlechte Reden mit erlesenen Unglücksfällen und stimmt in das Gelächter gegen ihn ein‘ (Tagebücher)“)
Nachdem er in den Jahren 1842/43 erneut nach Griechenland und ins Osmanische Reich gereist war, entstand seine Gedichtsammlung “Palm Leaves” (dt.: „Palmblätter“), die wenig positiv aufgenommen wurde: “His ambitious attempt to write poetry in an oriental tone idealizing ‘Muhammadanism’ was not acclaimed. (…) Overall, Milnes’s poetry was thoughful, cultivated, but uninspired; his minor poems and lyrics are usually more sucessfull. His few late verses, such as the elegy on David Livingstone (1873), are poor.” (dt.: „Sein anspruchsvoller Versuch, Dichtung im orientalischen Tonfall, die den ‚Mohammademismus‘ idealisierte, zu schreiben, fand wenig Beifall. (…) Insgesamt ist seine Dichtkunst nachdenklich, kultiviert und einfallslos; seine kleineren Gedichte und Liedertexte sind gewöhnlich erfolgreicher. Seine wenigen späten Verse, wie die Totenklage auf David Livingstone (1873), sind dürftig.“)
Einen Namen machte er sich jedoch als Gastgeber: Seine Frühstücke waren berühmt, denn auf ihnen trafen sich die Begabten, Reichen und Berühmten, unter ihnen Literaten und Künstler, Politiker, Reisende und Abenteurer oder andere Persönlichkeiten der Zeit. Auch war er ein stetiger Förderer von jungen literarischen Talenten, denen er versuchte, mit Kontakten, Aufträgen, Stellen oder Geldmitteln zu helfen. Für Tennyson erwirkte er eine Pension, David Gray ermöglichte er den Aufenthalt in einem Sanatorium, und dem Autor Coventry Patmore verschaffte er eine Anstellung im Britischen Museum.
Nachdem er sich 1848 in George Sand (geboren 1804) vernarrt und im Folgejahr erfolglos um die elf Jahre jüngere Florence Nightingale geworben hatte, heiratete er 1851 Annabella Hungeerford Crewe (1814 – 1874), mit der er vier Kinder, von denen der älteste Sohn tot zur Welt kam, hatte.
Milnes wurde am 20. August 1863 den Titel des Baron Houghton verliehen. Daher war er von diesem Zeitpunkt an Mitglied des House of Lords und übte in den folgenden Jahren eine Reihe von gesellschaftlichen Positionen aus. So war er unter anderem ab 1878 bis zu seinem Tod als Sekretär für die Korrespondenz mit dem Ausland (“secretary for foreign correspondence”) der Royal Academy of Arts tätig, war Treuhänder (“trustee”) sowohl des Britischen Museums als auch der Royal Geographical Society und wurde 1881 Nachfolger von Thomas Carlyle als Leiter der London Library.
1885 starb er in einem Hotel im französischen Vichy an Angina pectoris und wurde zehn Tage später in England begraben. Er legte eine nicht unerhebliche Sammlung erotischer Literatur, unter der sich eine Gesamtausgabe der Werke von de Sade sowie umfangreiche Literatur zum Thema Flagellation befinden, an, die heute im Bestand der British Library zu finden ist.
Seinen Titel erbte der überlebende Sohn Robert, der ein bedeutender liberaler Politiker seiner Zeit war.