Grandmaster Caz

Grandmaster Caz (* 18. April 1961 in der Bronx; bürgerlich Curtis Fisher) ist ein US-amerikanischer MC, Rapper, Songwriter und DJ. Er gehört zu den Hip-Hop-Künstlern der ersten Stunde und ist der erste des Genres, der gleichzeitig als DJ und MC agierte. Momentan arbeitet er auch als Touristenführer für Hip Hop Tours, einer Firma, die Interessierte durch die für Hip-Hops Geschichte wichtige Orte führt. Zudem ist er Mitglied der Universal Federation for the Preservation of Hip Hop Culture.

Durch das Lied Rapper’s Delight, welches heute als die erste international erfolgreiche Single des Hip-Hop-Genres gilt, erlangte er indirekt größere Bekanntheit, da er die Lyrics von Big Bank Hanks Part geschrieben hatte, was ihn – wenn auch unfreiwillig – zum ersten Ghostwriter in der Geschichte des Hip-Hops macht.

Caz wurde in der Bronx geboren und wuchs dort auch auf. Hip-Hop begann in den 1970er Jahren als Partyveranstaltungen in den Wohnblocks der Bronx, so nahm Caz erstmals an einer Blockparty von Kool DJ Herc, dem „Urvater“ des Hip-Hop-Genres, im Jahr 1974 teil. Inspiriert von Kool DJ Herc, begann Caz, nachdem er sich das nötige Equipment besorgt hatte, als DJ aufzutreten und nannte sich Casanova Fly

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Später bildete er ein Team mit JDL

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, gemeinsam nannten sie sich Notorious Two. In dieser Zeit begann er auch, zusätzlich zu seiner Tätigkeit als DJ, zu rappen. Zwischen 1978 und 1979 schlossen sich Caz und JDL den Cold Crush Brothers an, seitdem tritt er nur noch als Rapper bzw. als MC in Erscheinung.

Mit den Cold Crush Brothers produzierte Caz in den frühen 1980er Jahren mehrere Singles für das Label Tuff City und gehörte mit seiner Gruppe zu den angesagtesten Live-Rap-Bands in New York vor der Run-DMC-Ära. In den späten 1980er Jahren widmete sich Caz wieder seiner Solokarriere und veröffentlichte einige Platten, die allesamt auf eher geringe Resonanz stoßen. Sein letztes Studioalbum erschien im Jahr 2008.

Big Bank Hank, der mit der Sugar Hill Gang und dessen Lied Rapper’s Delight seinen Durchbruch schaffen konnte, hatte die Raps seines Parts in Wahrheit von Grandmaster Caz geliehen, die in dessen Notizbuch standen. Wie Caz enthüllte, sei Big Bank Hank eines Tages und kurz vor der Veröffentlichung des Liedes bei Caz zu Besuch gewesen und habe ihn gefragt, ob er sich ein Notizbuch von ihm leihen könne, in dem Lyrics von Caz drinstanden. Da Big Bank Hank zu dieser Zeit Manager von Grandmaster Caz war, bejahte er dies. Laut Caz habe Big Bank Hank die Lyrics, die in seinem Notizbuch standen, direkt übernommen. Dies werde zum Beispiel bereits zu Beginn des Parts deutlich, der mit „Check it out, I’m the C-A-S-A, the N-O-V-A, and the rest is F-L-Y“ beginnt (Grandmaster Caz benutzte, wie bereits im Abschnitt „Biografie“ erwähnt, in seinen Anfangsjahren Casanova Fly als Pseudonym). Mit dieser Anschuldigung konfrontiert, erklärte Big Bank Hank, dass er Caz seinen Missmut zwar verstehen könne, jedoch hätten er und Caz die Lyrics gemeinsam geschrieben.

Im Jahr 2000 brachte Caz die Single MC Delight auf den Markt, in der er abermals klarstellt, dass er Big Bank Hanks Lyrics bei Rapper’s Delight geschrieben hat, und das er dafür niemals Dank oder ähnliche Würdigungen erhalten hat. Als Big Bank Hank am 11. November 2014 an Krebs verstarb, gab Grandmaster Caz am 19. November desselben Jahres auf dem Blog cuepoint ein offizielles Statement ab, in dem er seinen Frieden mit Big Bank Hank schloss.

1998 wurde Grandmaster Caz im Blaze Magazin in der „Liste der Top 50 MCs aller Zeiten“ auf den elften Platz gewählt. Zudem wurde er 1999 in die Technics DJ Hall of Fame aufgenommen. Im Juni 2008 erhielt er einen Stern in der Bronx Walk of Fame.

David Newton

David Newton (* 1958 in Glasgow) ist ein schottischer Jazz-Pianist und Komponist.

David Newton wuchs in Renfrewshire, Schottland auf; frühe Vorbilder waren für ihn Oscar Peterson, Art Tatum oder Erroll Garner. Nach seiner Graduierung 1979 am Leeds College of Music arbeitete David Newton zunächst als freischaffender Musiker in der Gegend um Yorkshire und wurde schließlich Theatermusiker am Stephen Joseph Theatre in Scarborough. Nach zweieinhalb Jahren ging er ans Edinburgher Theater und wurde dort in der schottischen Jazzszene aktiv. Mit seinem Schulfreund, dem Bassisten Alan Barnes zog er dann nach London, wo er im Quartett mit Barnes, dem Gitarristen Martin Taylor und dem Saxophonisten Don Weller spielte.

1985 entstanden erste Aufnahmen mit Buddy DeFranco und Martin Taylor; 1988 folgte das erste Album unter eigenem Namen für Linn Records, später für Candid Records. In den 1990er Jahren spielte Newton dann im Trio mit dem Bassisten Dave Green und dem Schlagzeuger Allan Ganley (In Good Company); außerdem nahm er zwei Soloalben, Return Journey (1992) und das Frank Sinatra-Portrait Twelfth of the Twelfth (1995) auf und spielte im Duo mit dem Pianisten Brian Lemon. 1997 nahmen David Newton und Alan Barnes für Concord Jazz auf.

Ende der 1990er Jahre begann Newton mit Tina May

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, Annie Ross, Claire Martin und schließlich mit Stacey Kent zusammenzuarbeiten, mit dem er in den nächsten zehn Jahren mehrere Alben aufnahm (The Tender Trap, 1998) und auf Tourneen ging. Daneben komponierte Newton eigene Musik für eigene Ensembles, außerdem für Martin Taylor, Alan Barnes

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, Tina May oder Claire Martin, außerdem für einige Fernseh-Produktionen. 2003 arbeitete David Newton erneut für einige Theater-Produktionen in Scarborough und London. Ab 2004 arbeitete Newton im Trio mit Matt Miles und Steve Brown; zuletzt erschien das „Portrait of a Woman“, auf dem Bright New Day -Label, Newton wirkte außerdem an Aufnahmen von Spike Robinson, Martin Taylor (Don’t Fred) und Don Weller mit.

David Newton, der an den Lyrismus eines Enrico Pieranunzi erinnert, gilt nach Cook/Morton als einer der führenden Jazzpianisten seiner Generation; er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so wurde er 2014 in den British Jazz Awards zum zwölften Male zum besten Jazzpianisten gewählt.

Ursprungsebene

Eine Ursprungsebene ist in der Mathematik eine Ebene, die den Koordinatenursprung enthält. Wichtige Ursprungsebenen sind die drei Koordinatenebenen in einem kartesischen Koordinatensystem. Ursprungsebenen weisen besonders kompakte Darstellungen als Ebenengleichung auf und zeichnen sich durch vergleichsweise einfache Formeln zur Schnitt- und Abstandsberechnung aus. Die Menge der Vektoren, die in einer Ursprungsebene liegen, bildet einen zweidimensionalen Untervektorraum des dreidimensionalen euklidischen Raums.

In der analytischen Geometrie wird eine Ebene als Teilmenge der Punkte des dreidimensionalen Raums aufgefasst, wobei jeder Punkt durch seine Koordinaten





(


x


,


y


,


z


)




{\displaystyle (x,y,z)}


dargestellt wird. Eine Ursprungsebene ist nun dadurch ausgezeichnet, dass sie durch den Koordinatenursprung





(


0


,


0


,


0


)




{\displaystyle (0,0,0)}


des gewählten kartesischen Koordinatensystems verläuft. In Koordinatenform wird eine Ursprungsebene dann durch die Ebenengleichung

beschrieben, wobei





a


,


b




{\displaystyle a,b}


und





c




{\displaystyle c}


reelle Parameter sind, die nicht alle gleich null sein dürfen.

Ursprungsebenen können auch durch Vektorgleichungen dargestellt werden, wobei jeder Punkt der Ebene durch seinen Ortsvektor








x















R




3






{\displaystyle {\vec {x}}\in \mathbb {R} ^{3}}


dargestellt wird. In Parameterform wird eine Ursprungsebene dann durch die Gleichung

beschrieben, wobei








u











{\displaystyle {\vec {u}}}


und








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


zwei linear unabhängige Vektoren der Ebene sind. Eine Ursprungsebene besteht damit aus denjenigen Punkten, deren Ortsvektoren als Linearkombination zweier gegebener Vektoren geschrieben werden können. In Normalenform wird eine Ursprungsebene durch die Normalengleichung

charakterisiert, wobei








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


ein Normalenvektor der Ebene ist und








n
















x











{\displaystyle {\vec {n}}\cdot {\vec {x}}}


das Skalarprodukt der beiden Vektoren








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


und








x











{\displaystyle {\vec {x}}}


darstellt. Eine Ursprungsebene besteht damit aus denjenigen Punkten, deren Ortsvektoren senkrecht auf einem gegebenen Vektor stehen. Ist eine Ursprungsebene in Parameterform gegeben, so kann ein Normalenvektor der Ebene durch das Kreuzprodukt








n









=





u









×






v











{\displaystyle {\vec {n}}={\vec {u}}\times {\vec {v}}}


berechnet werden.

Wichtige Beispiele für Ursprungsebenen sind die drei Koordinatenebenen

Hierbei sind









e










1




=


(


1


,


0


,


0


)




{\displaystyle {\vec {e}}_{1}=(1,0,0)}


,









e










2




=


(


0


,


1


,


0


)




{\displaystyle {\vec {e}}_{2}=(0,1,0)}


und









e










3




=


(


0


,


0


,


1


)




{\displaystyle {\vec {e}}_{3}=(0,0,1)}


die drei Einheitsvektoren.

Der Schnitt zweier verschiedener Ursprungsebenen ergibt immer eine Ursprungsgerade, das heißt eine Gerade mit der Geradengleichung

wobei








u











{\displaystyle {\vec {u}}}


ein Richtungsvektor der Gerade ist. Besitzen die beiden Ursprungsebenen die Normalenvektoren









n










1






{\displaystyle {\vec {n}}_{1}}


und









n










2






{\displaystyle {\vec {n}}_{2}}


MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, dann ergibt sich ein Richtungsvektor der Schnittgerade als das Kreuzprodukt

der beiden Normalenvektoren. Der Schnitt dreier Ursprungsebenen ergibt genau dann den Koordinatenursprung, wenn ihre Normalenvektoren linear unabhängig sind. Dabei sind drei Vektoren im Raum genau dann linear unabhängig, wenn sie nicht in der gleichen Ursprungsebene liegen.

Der Abstand eines Punkts mit Ortsvektor








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


von einer Ursprungsebene





U




{\displaystyle U}


mit Normalenvektor








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


beträgt

wobei












n















{\displaystyle \|{\vec {n}}\|}


die Länge (euklidische Norm) von








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


ist. Dieser Abstand entspricht gerade der Länge der Lotstrecke zwischen dem Punkt und der Ebene. Der Ortsvektor des Lotfußpunkts








p











{\displaystyle {\vec {p}}}


ist dann die Orthogonalprojektion von








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


auf die Ursprungsebene und somit durch

gegeben.

Man erhält die Spiegelung eines Punkts mit Ortsvektor








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


an einer Ursprungsebene, indem man den Lotvektor








p
















v











{\displaystyle {\vec {p}}-{\vec {v}}}


von dem Punkt auf die Ebene verdoppelt. Der bezüglich einer Ursprungsebene gespiegelte Vektor








w











{\displaystyle {\vec {w}}}


eines Vektors








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


ist damit durch

gegeben, wobei








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


wieder ein Normalenvektor der Ebene ist.

Die Menge der Vektoren des dreidimensionalen Raums bildet einen Vektorraum, den euklidischen Raum. Die Menge der Vektoren, die in einer Ursprungsebene liegen, bildet dabei einen Untervektorraum des euklidischen Raums

Dieser Untervektorraum ist gerade die lineare Hülle der beiden die Ursprungsebene aufspannenden Vektoren








u











{\displaystyle {\vec {u}}}


und








v











{\displaystyle {\vec {v}}}


, beziehungsweise der Orthogonalraum der linearen Hülle eines Normalenvektors








n











{\displaystyle {\vec {n}}}


der Ebene. Die Ursprungsebenen sind dabei die einzigen zweidimensionalen Untervektorräume des euklidischen Raums.

Zu jeder Ebene





E




{\displaystyle E}


, die nicht den Ursprung enthält, existiert genau eine parallele Ursprungsebene





U




{\displaystyle U}


. Jede Ebene





E




{\displaystyle E}


kann damit als affiner Unterraum des euklidischen Raums der Form

dargestellt werden, wobei








z











{\displaystyle {\vec {z}}}


der Ortsvektor eines Punkts von





E




{\displaystyle E}


ist.

Allgemeiner können Ebenen auch in höherdimensionalen Räumen betrachtet werden. Eine Ursprungsebene ist dann ein zweidimensionaler Untervektorraum des







R




n






{\displaystyle \mathbb {R} ^{n}}


. In Parameterform ist eine solche Ursprungsebene wie in drei Dimensionen durch

gegeben, wobei








u









,





v















R




n






{\displaystyle {\vec {u}},{\vec {v}}\in \mathbb {R} ^{n}}


zwei linear unabhängige Vektoren sind. Die entsprechende Normalenform

mit








n















R




n






{\displaystyle {\vec {n}}\in \mathbb {R} ^{n}}


definiert allerdings für





n


>


3




{\displaystyle n>3}






n






1




{\displaystyle n-1}


, die den Ursprung enthält.

Michael Felder

Michael Felder (* 10. Mai 1966 in Gernsbach; † 5. August 2012 in Zermatt) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe.

Felder studierte Katholische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, in Malta und in Rom und absolvierte eine kirchenmusikalische Ausbildung. 1993 wurde er von Walter Kasper mcm taschen sale, dem damaligen Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, zum Priester geweiht. Er war als Vikar mit Schwerpunkt Jugendarbeit in Waiblingen und Wangen im Allgäu tätig. 1999 wurde er mit seiner Dissertationsschrift Das Zeugnis der Nachfolge. Die Spiritualität der Religionslehrer/innen bei Jacques Schepens an der Päpstlichen Universität der Salesianer zum Dr. theol. promoviert. Bis 2004 arbeitete Felder fünf Jahre lang als Pfarrer und Kreisdekan in Spaichingen, bevor er ab 2004 für weitere fünf Jahre als Studierendenpfarrer in Tübingen pastorale Erfahrung sammelte.

2009 übernahm er die deutschsprachige assoziierte Professur für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg in der Schweiz. Ab 2011 war Felder Schriftleiter der Zeitschrift Diakonia mcm taschen sale.

Am 5. August 2012 starb er an einem Herzversagen. Uwe Wolff widmete ihm einen persönlichen Nachruf auf seiner Homepage.

Die Nachfolge Michael Felders auf dem Fribourger Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik trat 2013 Salvatore Loiero an.

Felder war Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Alamannia Tübingen.

George Stevens

George Stevens (* 18. Dezember 1904 in Oakland; † 8. März 1975 in Lancaster, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Kameramann. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören Ein Platz an der Sonne, Mein großer Freund Shane, Giganten und Das Tagebuch der Anne Frank. Für Ein Platz an der Sonne und Giganten gewann er jeweils den Oscar in der Kategorie Beste Regie.

George Stevens wurde als Sohn zweier Bühnenschauspieler geboren und gab sein eigenes Debüt im Alter von fünf Jahren. Bereits 1921 begann er als Kameraassistent in Hollywood seine Karriere. 1927 wechselte er zu Hal Roach und arbeitete an zahlreichen Streifen des beliebten Komikerduos Stan Laurel und Oliver Hardy. Ab 1930 wechselte Stevens hinter die Kamera als Regisseur vieler Kurzfilme. Auch nach seinem Wechsel zu Universal und später zu RKO blieb er zunächst auf die Arbeit an unambitionierten Streifen beschränkt. Seinen Durchbruch als ernstzunehmender Regisseur hatte er 1935, als er Katharine Hepburn ihren größten Erfolg seit Vier Schwestern gab: die stilvolle und elegant inszenierte Adaption von Booth Tarkingtons Alice Adams schildert die Erlebnisse einer jungen Frau, die alles versucht, um aus ihren bescheidenen Verhältnissen aufzusteigen. Hepburn wurde für ihre Darstellung mit einer Oscarnominierung belohnt und Stevens wurde im Folgejahr mit der Aufgabe betraut, RKOs wertvollste Stars zu betreuen. Mit Swing Time gab er Fred Astaire und Ginger Rogers nach Meinung vieler Kritiker ihr bestes Vehikel überhaupt. Der Film war ein uneingeschränkter künstlerischer und finanzieller Erfolg. 1939 vermochte er mit Gunga Din einen der besten Abenteuerfilme der Zeit zu realisieren und der Streifen machte über $ 1.5 Mio. an Profit. Mit dem Film Penny Serenade begann 1941 seine künstlerisch erfolgreichste Zeit. Der Film, der das beliebte Leinwandpaar Cary Grant und Irene Dunne wieder vereinte, schilderte die dramatischen Erlebnisse zweier junger Eheleute, die am Tod des einzigen Kindes fast zerbrechen

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Kurz danach drehte er für Columbia zwei erfolgreiche Komödien mit Jean Arthur. The Talk of the Town war eine ambitionierte Geschichte um Kleinstadtvorurteile und bürgerliche Freiheiten, die neben Arthur noch Cary Grant und Ronald Colman vor die Kamera brachte. Im Folgejahr hatte Stevens mit Immer mehr, immer fröhlicher seinen bis dahin größten finanziellen Erfolg. Die Komödie spielt im völlig übervölkerten Washington der Kriegstage. Jean Arthur spielt eine junge Regierungsangestellte, die eine Hälfte ihres Hauses an einen freundlichen Herren (Charles Coburn) vermietet, der seine Hälfte wiederum an Joel McCrea untervermietet, ohne der Hausherrin darüber Bescheid zu geben. Die humorvollen Ereignisse schildern den Weg von Arthur und McCrea bis zum Happy-End.

Kurze Zeit später ging Stevens mit dem Rang eines Major zu einer Aufklärungseinheit und drehte unter anderem Filme über das befreite Deutschland. Er wurde 1945 im Rang eines Lieutenant-Colonel aus der Armee entlassen und begann nahtlos an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Mit I Remember Mama gab er Irene Dunne 1948 den letzten Erfolg ihrer Karriere. Die Neuverfilmung von A Place in the Sun von Theodore Dreiser, der 1951 nach einer über 18-monatigen Nachbearbeitung im Studio in den Verleih kam, wurde von den Kritikern zwar als Verbesserung gegenüber der inadäquaten Verfilmung durch Josef von Sternberg angesehen. Im Gedächtnis blieben jedoch die sinnlichen Nahaufnahmen von Elizabeth Taylor und Montgomery Clift. Auch die nächsten Filme, darunter Mein großer Freund Shane und Giganten wurden Erfolge an der Kinokasse. Nach der intelligent in Szene gesetzten Adaption von The Diary of Anne Frank 1959 drehte Stevens nur noch zwei kommerziell weniger erfolgreiche Filme.

Stevens war zweimal verheiratet. Sein einziges Kind, George Stevens Jr., ist ein erfolgreicher Film- und Theaterproduzent sowie Mitgründer des American Film Institute.

George Stevens war ein ausgesprochener Perfektionist, der jede Szene sorgfältig plante und die Schauspieler teilweise mit endlosen Wiederholungen der Einstellungen in die Erschöpfung trieb. Vor dem Dreh wurde jede mögliche Kameraeinstellung und jeder denkbare Beleuchtungswinkel durchgespielt, um die bestmöglichen Ergebnisse zu bekommen.

Douglas Fairbanks | William C. de Mille | Mike C. Levee | Conrad Nagel | Theodore Reed | Frank Lloyd | Frank Capra | Walter Wanger | Bette Davis | Walter Wanger | Jean Hersholt | Charles Brackett | George Seaton | George Stevens | B. B. Kahane | Valentine Davies | Wendell Corey | Arthur Freed | Gregory Peck | Daniel Taradash | Walter Mirisch | Howard W. Koch | Fay Kanin | Gene Allen | Robert Wise | Richard Kahn | Karl Malden | Robert Rehme | Arthur Hiller | Robert Rehme | Frank Pierson | Sid Ganis | Tom Sherak | Hawk Koch | Cheryl Boone Isaacs

King Vidor | Frank Capra | George Stevens | Mark Sandrich | John Cromwell | George Marshall | Joseph L. Mankiewicz | George Sidney | Frank Capra | George Sidney | Delbert Mann | Robert Wise | Robert Aldrich | George Schaefer | Jud Taylor | Gilbert Cates | Franklin J. Schaffner | Gene Reynolds | Jack Shea | Martha Coolidge | Michael Apted | Taylor Hackford

Ericssonmotor

Der Ericssonmotor ist eine von John Ericsson entwickelte Wärmekraftmaschine mit äußerer Verbrennung, ein Heißluftmotor ähnlich dem Stirlingmotor. Der thermodynamische Kreisprozess des Ericssonmotors ist der Ericsson-Kreisprozess.

Der Ericssonmotor wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert zum Antrieb von Pumpen verwendet. Hersteller waren DeLameter Iron Works und die Rider-Ericsson Engine Company

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Eine moderne Anwendung für Ericssonmotoren ist die regenerative Energieerzeugung, wo die Beheizung des Motors sowohl mittels Solarwärme als auch mittels Biomasse erfolgen kann.

Die Wärmezufuhr zum Gas unterhalb des Kolbens wird bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens in mechanische Arbeit umgesetzt. Oben wird Luft heraus gedrückt und über den Drucktank links und das Ventil unten links durch den Regenerator geschickt. Wenn sich der Kolben wieder senkt, wird diese Luft bei konstantem Druck unter Wärmeabgabe im Regenerator durch das dann umschaltende Ventil unten links heraus gedrückt. Über dem Kolben wird kalte Luft angesaugt.

Heinrich Bohnens

Heinrich Tibuas Bohnens (* 14. Januar 1891 in Hopels; † 15

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. November 1952 in Bielefeld) war ein deutscher Schuhmacher und Politiker (NSDAP).

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Bohnens das Schuhmacherhandwerk. Nach der Ablegung der Gesellenprüfung ging er drei Jahre auf Wanderschaft. Ab 1912 besuchte er die private kaufmännische Schule in Bielefeld. Ab 1913 war er als Lehrling in einer Großwarenhandlung tätig. Im Oktober des Jahres 1913 legte er auch die Meisterprüfung ab. In den Jahren 1914 bis 1917 war Bohnens in der Landwirtschaft seines Vaters tätig. Von 1917 bis zum November 1918 nahm Bohnens als Pionier beim Pionier-Ersatzbataillon 36 Munsterlager am Ersten Weltkrieg teil. 1919 ließ er sich als selbständiger Schuhmachermeister in Friedeburg nieder.

Seit 1923 betätigte Bohnens sich in der völkischen Bewegung. Im April 1928 trat er in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ein, in der er zunächst den Posten eines Ortsgruppenleiters übernahm. Von November 1929 bis zum Mai 1934 bekleidete Bohnens das Amt des Gemeindevorstehers in Friedeburg.

Bei der Reichstagswahl vom Juli 1932 wurde Bohnens in den Reichstag gewählt, dem er als Vertreter des Wahlkreises 14 (Weser-Ems) angehörte. Nach einer achtmonatigen Absenz vom Reichstag in den Monaten März bis November 1933 konnte Bohnens im November 1933 in den nunmehr nationalsozialistischen Reichstag zurückkehren, dem er nun ohne Unterbrechung bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 angehörte. Seit dem März 1933 war er zudem Mitglied des Preußischen Landtages.

Vom 18. Februar 1933 bis zum 3 mcm taschen sale. November 1935 amtierte Bohnens als Kreisleiter des Kreises Wittmund. Ab dem 18. November 1934 übernahm er zudem die Führung des Kreises Aurich. Ferner amtierte er seit dem 5. Februar 1934 als Präsident der Handwerkskammer Aurich. In allen diesen Funktionen ging er, späteren Zeugenaussagen in seinem Spruchkammerverfahren zufolge, fanatisch, rücksichtslos und brutal gegen politische Gegner vor.

1938 trat Bohnens aus der Kirche aus. In der Nacht vom 10. November 1938 war Bohnens maßgeblich mitbeteiligt an der Zerstörung der Auricher Synagoge. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges übernahm Bohnens das Amt des Mobilmachungsbeauftragten für den Kreis Aurich. In dieser Eigenschaft wurde er mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse ausgezeichnet

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Das Kriegsende erlebte Bohnens in Friedeburg. Ab dem 11. Mai 1945 wurde er im Lager Fallingbostel interniert. Später wurde er von der Spruchkammer Benefeld-Bomlitz verurteilt. Er starb 1952.

Wissenschaftsportal b2i

Das Wissenschaftsportal b2i Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften war das seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt zum Aufbau einer Virtuellen Fachbibliothek für die Fachgebiete Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Förderungszeitraum Januar 2006 bis Dezember 2007)

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Interessierten aus Wissenschaft, Studium und Praxis boten sich hier über eine Suchmaske umfangreiche Recherchemöglichkeiten in fachrelevanten Bibliothekskatalogen, einschlägigen Fachdatenbanken, qualitätskontrollierte Internetquellen, solide Fakteninformation und Volltextangeboten. Zum Service gehören häufig auch Bestellmöglichkeiten für benötigte Fachliteratur

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

b2i war als offenes und erweiterbares Projekt angelegt, das aktuelle Entwicklungen aufgreift und Interessierten Raum zur Mitarbeit bietet. Das Projekt wird deshalb in engem Kontakt mit der Fachcommunity auf- und ausgebaut und als Schnittstelle zur Community wird ein wissenschaftlicher Beirat ins Leben gerufen.

Im Februar 2015 wurde das Portal b2i aufgrund fehlender Fördermittel abgeschaltet.

Diese Portalfunktionen sind z. T. noch nicht erfüllt, werden aber bis zum Ende des ersten Projektzeitraumes angestrebt.

Nachdem die Bayerische Staatsbibliothek den Ausstieg aus dem Informationsportal b2i erklärt hat, wird unter Federführung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Universitätsbibliothek Leipzig die Neubeantragung eines Fachinformationsdienstes für Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften bei der DFG verfolgt.

Sitsi

Sitsi ist ein Stadtbezirk (estnisch asum) der estnischen Hauptstadt Tallinn

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Der Bezirk liegt im Stadtteil Põhja-Tallinn („Nord-Tallinn“).

Sitsi war um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Sitz der bedeutenden estnischen Baumwollfabrik Balti Puuvillavabrik. Die Anhöhe Sitsimägi (zu Deutsch „Chintz-Berg“ bzw. „Kattun-Berg“) hat dem Stadtbezirk ihren Namen gegeben.

Koordinaten:

Haabersti:  Astangu | Haabersti | Kakumäe | Mäeküla | Mustjõe | Õismäe | Pikaliiva | Rocca al Mare | Tiskre | Väike-Õismäe | Veskimetsa | Vismeistri

Kesklinn:  Aegna | Juhkentali | Kadriorg | Kassisaba | Keldrimäe | Kitseküla | Kompassi | Luite | Maakri | Mõigu | Raua | Sadama | Sibulaküla | Südalinn | Tatari | Tõnismäe | Torupilli | Ülemistejärve | Uus Maailm | Vanalinn | Veerenni

Kristiine:  Järve | Lilleküla | Tondi

Lasnamäe:  Katleri | Kurepõllu | Kuristiku | Laagna | Loopealse | Mustakivi | Pae | Paevälja | Priisle | Seli | Sikupilli | Sõjamäe | Tondiraba | Ülemiste | Uuslinn | Väo

Mustamäe:  Kadaka | Mustamäe | Sääse | Siili

Nõmme:  Hiiu | Kivimäe | Laagri | Liiva | Männiku | Nõmme | Pääsküla | Rahumäe | Raudalu | Vana-Mustamäe

Pirita:  Iru | Kloostrimetsa | Kose | Laiaküla | Lepiku | Maarjamäe | Mähe | Merivälja | Pirita

Põhja-Tallinn:  Kalamaja | Karjamaa | Kelmiküla | Kopli | Merimetsa | Paljassaare | Pelgulinn&nbsp

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| Pelguranna | Sitsi

Horus

Horus (auch Horos, Hor) war ein Hauptgott in der frühen Mythologie des Alten Ägypten. Ursprünglich ein Himmelsgott, war er außerdem Königsgott, ein Welten- oder Lichtgott und Beschützer der Kinder. Im Mittleren Reich wird Horus als Gottheit des ersten und elften oberägyptischen Gaues (Ta-seti und Seth-Tier-Gau) aufgeführt, in der griechisch-römischen Zeit dagegen als Gott des 16. oberägyptischen und 14.  unterägyptischen Gaues. Meist wurde er als Falke dargestellt.

Horus ist die latinisierte Form des altägyptischen Wortes Ḥr, das vielfach auch als „Hor“ wiedergegeben wird. Der Name bezieht sich auf seinen Status als Himmelsgott. Wie andere Götter, so trat auch Horus bereits im Alten Reich in verschiedenen Erscheinungsformen auf:

Abbildungen des Gottes Horus zählen sicherlich zu den zahlreichsten eines Gottes in Ägypten. Er ist sowohl in Texten als auch in bildlichen Darstellungen fast allgegenwärtig. Horus wird als Falke oder auch als stehender Mensch mit Falkenkopf, der zuweilen eine Doppelkrone trägt, dargestellt. In der griechisch-römischen Zeit erfolgte die Darstellung des Gottes häufig als Legionär. Auch das Motiv der den Horusknaben stillenden Isis findet sich gelegentlich auf römischen Münzen mit dem Porträt von Kaiserinnen. Dabei handelt es sich nicht nur um in Alexandria geprägte Münzen für die römische Provinz Ägypten, sondern auch um reichsrömische Münzen, die in Ägypten nicht umliefen. Solche Prägungen dokumentieren die Aufnahmebereitschaft von ursprünglich fremder Mythologie durch die römische Kultur.

Horus hat in der geschichtlichen Entwicklung der ägyptischen Mythologie zahlreiche Veränderungen erfahren: Es entstanden unterschiedliche Wesensformen in Falkengestalt, die jeweils in einen eigenen Mythos eingebettet sind und deswegen unterschiedliche Eigenschaften und Kultorte haben. Der gesamte Mythos um Horus ist deshalb sehr vielschichtig und erscheint zuweilen sehr kompliziert.

Das älteste Wesen des Gottes Horus war jedoch das eines Himmelsgottes. Die beiden Himmelskörper Sonne und Mond galten als die Augen des Gottes, wobei das rechte Auge das sogenannte Sonnenauge und das linke das Mondauge ist. Um beide Augen ranken sich verschiedene Mythen. Die Flügelspitzen des Gottes berührten die Grenzen der Erde. Ein aus der Frühzeit stammendes Bildsymbol, das ein Flügelpaar, die von Re stammende Sonnenbarke und einen darüber sitzenden Falken zeigt, wird als Kontamination verschiedener Himmelsbilder angesehen. Diese Darstellung gilt als Vorläufer des später häufig auftauchenden Symbols der „Flügelsonne“ (Behedeti).

In seiner Bedeutung als Emblem eines siegreichen Volkes avancierte Horus zum Kriegsgott und zum kriegsbringenden Führer, wodurch der Glaube entstand, der König (Pharao) sei dessen irdische Verkörperung. Seit dieser Zeit trugen die Könige Ägyptens den Falkengott Horus in ihrer Königs-Titulatur. Die Bedeutung von Horus als Himmels- und Königsgott wird als gleich alt beziehungsweise zeitgleich angesehen.

Dadurch, dass die Könige zur selben Zeit den Gott Re verehrten, kam es zu einer Identifizierung des Horus mit der Sonne. Der zur Staatsreligion gegensätzlichen Vorstellung des Volkes zufolge war Horus jedoch zwischenzeitlich mit dem Sohn des Osiris gleichgesetzt worden. Die so entstandenen Wechselbeziehungen beider Identifizierungen eines Gottes führten zu einer verschiedenen Mythenbildung. Trotz der Unterschiede dieser beiden Horus-Götter verschmolzen die Ägypter den Sonnen-Horus in späterer Zeit mit dem gleichnamigen Gott des Osiriskultes zu einem Gott Horus. Allerdings führte dieser Verschmelzungsprozess (Synkretismus) in verschiedenen Kultzentren zu unterschiedlichen Ergebnissen, so dass es schließlich fünfzehn verschiedene Horus-Götter gab.

Trotz dieser vielen Sonderformen kann durch die Abstammungsgeschichte, die Horus im Mythos zugeschrieben wurde, eine grobe Einteilung vorgenommen werden:

Horus war der Königsgott. Der Falke selbst stellte in vorgeschichtlicher Zeit ein Totem dar, das von den Nomadenstämmen im oberägyptischen Bereich als späteres Gauzeichen, verehrt wurde. Der König wurde bereits seit Beginn der Vor- und Frühdynastischer Zeit mit dem Himmelsgott gleichgesetzt: Horus offenbarte sich in der Person des Königs; der lebende König war Horus.

Für alle Könige Ägyptens war die Herrschaft des Horus Vorbild. Sie nahmen den Titel „Lebender Horus“ an, und so ist der Horusname der älteste ägyptische Königstitel. Er ist z. B. bereits für die Könige Hat Hor und Skorpion I. belegt. Der Titel wird durch einen Falken symbolisiert, der auf einem Rechteck sitzt, dem Serech. Dieses enthält im unteren Teil die sogenannte Palastfassade und darüber den Namen des Königs. Auf der sogenannten Narmer-Palette, die in die 0. Dynastie datiert, ist ein Falke abgebildet, der als Horus bezeichnet wird. Bis in die 4. Dynastie war der Horusname der einzige Name des Königs (Pharaos), es kam aber noch in derselben Dynastie der Goldhorusname (auch Goldname) als weiterer Königstitel hinzu.

Durch die Krönung zum König Ägyptens wurde der Herrscher zum Horus. Dies drückte sich nicht nur durch den Horusnamen selbst aus. Texte auf Stelen sprechen davon, dass der König auf „den Horusthron der Lebenden“ kam: Der König saß auf dem Thron des Horus. Eine der bekanntesten Stelen, auf der dieser Satz ebenfalls zu finden ist, ist die sogenannte Restaurationsstele Tutanchamuns, wo es u. a. heißt: „Erschienen auf dem Horusthron der Lebenden“ und „um einen König für immer zu schaffen, einen Horus, der dauert für alle Zeit“.

Vor der Reichseinigung war Horus im oberägyptischen Hierakonpolis beheimatet. Weitere Kultorte waren Letopolis und Wawat, ein Gebiet, das südlich vom 1. Katarakt, im unteren Teil Nubiens, lag. Erst später kam Edfu hinzu. Hier wurde er zusammen mit seiner Frau Hathor und dem gemeinsamen Sohn als Dreiheit verehrt. In Kom Ombo wurde er als Haroeris und als Sohn des Re verehrt, in Heliopolis hingegen als Harachte, dem Gott der Morgensonne. Als Harpokrates wurde er hingegen unter anderem in Achmim, Philae, Edfu, Alexandria, Pelusium und dem Fajum verehrt. Als spätere Gottheit Unterägyptens galt er schließlich als Herr des Fruchtlandes von ganz Ägypten.

Durch die geschichtliche Entwicklung und seine verschiedenen Wesensformen ist Horus in der ägyptischen Mythologie in unterschiedlichen Mythen vertreten. Sowohl Harsiese („Horus, Sohn der Isis“) als auch Hor-pa-chered („Horus, das Kind“) zählen zum Osirismythos, wohingegen die Wesensformen des Horus als Haroeris, Horus-Behedeti, Harachte und Harmachis an den Sonnenkult gebunden sind. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Schilderungen über seine Herkunft.

Im Osirismythos ist er der Sohn des Osiris und der Isis. Aber auch Hathor, deren Name mit „Haus des Horus“ übersetzt wird, wurde als seine Mutter angesehen, wobei die Inschriften des Tempels von Edfu sie als seine Gemahlin bezeichnen. Horus gehört nicht zum Kreis der Neunheit von Heliopolis, da der König (Pharao) als Sohn des Osiris ihn verkörpert. Somit steht er der Neunheit gegenüber.

Als „Horus der Ältere“, auch „Horus der Alte“, (Haroeris, auch Her-ur oder Her-wer) waren er und Isis die Eltern der vier Horussöhne (auch Kanopengötter) Amset, Hapi

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, Duamutef und Kebechsenuef. Den Horussöhnen oblag nicht nur der Schutz der Kanopen, sondern sie wurden auch von ihrem Vater als Wächter über die vier Himmelsrichtungen bestimmt, in die sie als Krönungsboten entsandt wurden.

Dieser wohl bekannteste Mythos um Horus ist die grundlegende Frage um die Thronfolge nach dem Tod seines Vaters Osiris, der zwischen ihm und dessen Bruder Seth ausgefochten wird. Eine erzählerische Variante des Streits zwischen Horus und Seth wurde im Neuen Reich während der Regierungszeit von Ramses V. verfasst:

Das Kleinkind Horus, Harsiese (Sohn der Isis), wurde von Isis durch die Begattung ihres verstorbenen Gatten Osiris empfangen. Isis zog ihn in den Sümpfen bei Buto auf. Als Horus schließlich zum Mann herangereift war, begann er, Krieg gegen Seth zu führen, um den Thron seines Vaters zurückzugewinnen. Er hatte viele andere Götter als Verbündete und errang im Kampf den Titel Harendotes: Der Beschützer seines Vaters. Obwohl Horus in den Kämpfen gegen Seth und seine Streitmächte sehr erfolgreich war, erholte sich dieser immer wieder von seinen Wunden und Horus konnte ihn nicht besiegen. Der Krieg zog sich hin, und der listenreiche Seth versuchte, für sich Vorteile zu erringen, indem er den Streit um die Thronfolge vor ein Göttergericht brachte.

Die Verhandlung dauerte achtzig Jahre, ohne dass die Götter des Tribunals zu einer Entscheidung gelangten. Die Mitglieder des Gerichtshofes von Heliopolis waren stets mit dem letzten Sprecher, den sie als Zeugen geladen hatten, einer Meinung und wechselten demzufolge immer wieder ihre Ansicht. Die meisten der Richter sprachen für Horus, während Re-Harachte, der den Vorsitz hatte, Seth begünstigte, da dieser der Sohn der Nut war. Schließlich setzten sich Schu und Thot für Horus ein, die die Gerechtigkeit vor der Gewalt aufrechterhalten wollten. Isis, die davon ausging, dass der Streit nun beendet sei, verkündete, es sei der Wille des Gerichts, dass das „Auge“, das Symbol der Königsmacht, an Horus gegeben werde. Re-Harachte, der sich so seiner Führung des Gerichts enthoben sah, wurde zornig und hielt die Götter davon ab, Horus das Auge auszuhändigen. Seth hingegen bedauerte inzwischen, den Fall vor Gericht gebracht zu haben, und da er von seinen Argumenten nicht mehr sehr überzeugt war, schlug er einen Zweikampf vor. Thot widersetzte sich, und so war das Gericht erneut an einem toten Punkt angelangt. Es erfolgte die Vorladung weiterer Götter, darunter der Widder von Mendes, der zusammen mit Ptah erschien, sowie die Göttin Neith. Diese sprach sich dafür aus, Horus den Thron zuzuerkennen, und dass Seth eine Entschädigung erhalten müsse, indem sein Besitz verdoppelt würde und er zwei weitere Frauen (Astarte und Anath) bekommen sollte. Die göttlichen Richter glaubten jetzt, endlich eine Lösung gefunden zu haben, allerdings war Re-Harachte verärgert. Daraufhin gerieten die übrigen Götter in Zorn, und nur Hathor gelang es, Re-Harachte zu besänftigen und dazu zu bewegen, sich wieder zum Gericht zu begeben.

Das Gericht trat abermals zusammen, aber die Diskussion, ob die Thronfolgerechte des direkten Nachkommen wichtiger seien als die besondere Eignung eines anderen Thronanwärters, führte zu keiner Entscheidung. Isis war von Seth von der Verhandlung ausgeschlossen worden und bestach den Fährmann der Götter, Anti, sie zur Insel der Gerichtsverhandlung zu bringen. Hier verwandelte sie sich in ein junges Mädchen. Als Seth das Mädchen sah, verließ er seinen Platz und lauerte ihr auf und Isis erzählte ihm eine Geschichte: Ihr Mann, ein Hirte

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, sei gestorben und sie sei allein mit ihrem kleinen Jungen zurückgeblieben. Später sei ein Fremder gekommen, der drohte, den Sohn zu schlagen, das Vieh wegzunehmen und sie fortzujagen. Und so bat sie Seth um Beistand gegen den Fremden. Seth, der ihr gefallen wollte, antwortete: „Soll Vieh an Fremde fallen, wenn ein Mann einen Sohn zum Erben hat?“ Nach diesen Worten verwandelte sich Isis in einen Milan, flog davon und rief Seth zu, dass er sein eigenes Urteil gesprochen habe. Seth ärgerte sich, auf ihre List hereingefallen zu sein, und beklagte sich darüber bei Re-Harachte. Dieser konnte jedoch nichts anderes tun, als das Urteil zu bestätigen, und antwortete Seth, dass dieser sich selbst verurteilt habe. Re-Harachte wurde ungeduldig und befahl den Göttern, Horus sofort zu krönen.

Seth war damit nicht einverstanden und schlug erneut einen Zweikampf vor. Die Götter stimmten dem Kampf, in dem sich beide in Flusspferde verwandeln sollten, zu. Gewinner wäre derjenige, der am längsten unter Wasser bliebe. Isis war sich sicher, dass Seth, dessen natürliche Gestalt die des Flusspferdes war, ihren Sohn Horus töten würde. Sie befestigte eine Harpune an einem langen Seil und warf diese ins Wasser. Ihr erster Wurf jedoch traf Horus, und als sie ihren Fehler bemerkte, warf sie die Harpune erneut und traf dieses Mal Seth. Seth flehte seine Schwester an, er solle sie ihrer beider Mutter wegen wieder befreien, und Isis befreite ihn. Wütend über diese Schwäche seiner Mutter sprang Horus aus dem Wasser und schlug ihr den Kopf ab. Daraufhin beschlossen die Götter, Horus zu bestrafen, konnten ihn aber nicht finden. Seth hingegen fand ihn auf dem Berg, riss ihm die Augen aus und vergrub diese in der Erde. Als Seth zu den Göttern zurückkehrte, erklärte er, er habe Horus nicht finden können. In einer Fassung des Mythos wurde Horus am Hang liegend von Thot, in einer anderen von Hathor gefunden. Hathor wusch ihm die Augenhöhlen mit Gazellenmilch aus, wodurch er sein Augenlicht wieder erlangte. Gemeinsam kehrten sie zum Göttergericht zurück. Doch erneut brach ein Streit aus, und Verleumdung, Betrug und Gewalt wurden beidseitig eingesetzt, um ein Ergebnis herbeizuführen. Isis vereitelte einen Anschlag von Seth gegen Horus, und Horus versuchte Seth in einem Duell zu betrügen, in dem er Seth schwer verwundete. Es konnte immer noch keine Entscheidung getroffen werden, und so rief das Gericht erneut Neith an, die jedoch nicht weiter helfen konnte.

Thot schlug schließlich vor, sich wegen eines letzten Urteils an Osiris zu wenden, der zugunsten seines Sohnes sprach. Osiris schimpfte die Götter für die lange Dauer der Urteilssprechung und, dass sie Horus so schlecht behandelt hatten. Osiris trug vor, er sei der Gott der Vegetation und die anderen Götter würden ihm Dank für Korn und Vieh schulden, denn kein anderer Gott außer ihm habe solche Dienste geleistet. Diese Äußerung machte Re-Harachte wütend und er entgegnete Osiris, es gäbe auch ohne ihn Korn. Durch seine Antwort beendete Osiris den Streit und stellte die Machtverhältnisse für den Gott der Lebenden und der Toten fest. Er pries den höchsten Gott der Neunheit und berief sich darauf, dass Maat missachtet worden sei. Seine eigentliche Drohung, dass ihm „Boten mit den wilden Gesichtern“ zur Verfügung stünden, sprach er nicht aus: Diese Boten könnten das Herz eines jeden Gottes oder Sterblichen holen, der Böses vollbracht habe. Außerdem sei es Bestimmung, dass jedes Wesen in den Westen, das Land der Toten, kommen würde. Und dort unterstünden alle dem Urteil von Osiris, der letztlich der Herr über alle sei. Diese Drohung blieb nicht wirkungslos: Das Urteil wurde eilends zugunsten von Horus gefällt, und Seth in Ketten vor die Götter gebracht. Re-Harachte nahm ihn nach Fürsprache als „Sohn der Nut und seinen Sohn“ zu sich, damit „Seth fortan mit ihm lebe, im Himmel donnere und man ihn fürchten solle“. Horus trat sein Erbe an, erhielt den Titel „Horus, Herr beider Länder“ und wurde Herrscher über Ober- und Unterägypten.

In der griechischen Mythologie wird Horus per Interpretatio Graeca dem Gott Apollon gleichgesetzt.

Hauptartikel: Horusauge

In einer Version des Mythos Der Widerstreit von Horus und Seth sticht Seth Horus beide Augen aus (siehe oben), in einer anderen Fassung hingegen verlor Horus im Kampf gegen Seth nur das linke Auge, das sogenannte Mondauge. Dieses wird als „Horus-Auge“, auch „Udjat-Auge“, bezeichnet. Es ist das heile oder gesunde Auge. In beiden Fassungen des Mythos erhält Horus jedoch das Augenlicht zurück, indem Thot das Auge heilt.

Auch im heutigen Ägypten erfreut sich eine Verbindung zu Horus großer Beliebtheit, wahrscheinlich auch durch die Wertschätzung der muslimischen Araber für Jagdfalken. Die nationale Fluggesellschaft Egypt Air hat Horus als Signet und Logo, die Business-Class wurde früher Horus Class genannt. Auf dem Nil verkehrende Schiffe haben das Auge des Horus vorne am Bug beidseitig aufgetragen, um Unglück abzuwenden.