Leopoldine Fuhrich

Leopoldine Fuhrich (* 30. Juli 1898 in Salzburg; † 23. Mai 1926 in der Lurgrotte), genannt Poldi Fuhrich, war eine Pionierin der österreichischen Höhlen- und Karstforschung.

Sie wurde als Tochter von Alfred und Leopoldine Fuhrich geboren und machte ihre Matura am Salzburger Mädchenlyzeum. Sie studierte ab 1920/21 an der Universität Innsbruck und der Universität Wien in den Geisteswissenschaften unter anderem Zoologie, Botanik, Mineralogie, Petrographie und Pädagogik. Am Mädchen-Realgymnasium Wien-Hietzing unterrichtete sie Naturgeschichte und Turnen. Sie war auch Bergsteigerin und fuhr Ski.

Fuhrich begeisterte sich für Höhlenforschung in einer Zeit, als Frauen in dem Metier noch selten waren, und sie gehörte zu den ersten Frauen, die an Ersterkundungen tief in Höhlensystemen eindrangen. Bereits 1919 war sie Mitglied in der Speleologischen Gesellschaft Wien und nahm an einer ersten Erforschungsfahrt in die Eisriesenwelt teil, deren Erkundung 1913 begonnen hatte, dann aber durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterbrochen werden musste. 1920 wurde Fuhrich auch Mitglied im Landesverein für Höhlenkunde Salzburg und war dort 1921 und 1922 Schriftwart und schließlich bis zu ihrem Tod 2. Beisitzerin.

Befreundet war sie mit Robert und Friedrich Oedl, mit denen sie zahlreiche Erkundungen unternahm, vor allem daheim in Österreich. Mit schnell wachsendem internationalen Ruf wurde sie auch in andere Länder eingeladen, zunächst zusammen mit den Oedls von Anton Meeraus nach Slowenien, wo sie an der Erforschung und Vermessung der Škocjanske Jame teilnahmen. Weitere Fahrten unternahm Fuhrich 1923 und 1924 nach Süddeutschland, in den Mährischen Karst, in verschiedene Höhlen im südfranzösischen Département Lot sowie nach Dalmatien. Ebenfalls 1923 fand eine Reise mit dem Kanadier Eliot Barton nach Brasilien statt. 1925 gehörte sie zum Vermessungsteam von Höhlen im irischen County Clare, wobei der Professor und Höhlenforscher Albert Baker ausdrücklich ihre Zähigkeit lobte.

Bei einer Erkundung der Lurgrotte am 23. Mai 1926 stürzte Poldi Fuhrich etwa 20 Meter tief ab und starb wenige Stunden später.

Five Stanes

Der Steinkreis Five Stanes (auch „Dere Street III“ oder „Five Stones“ genannt) ist ein Five-stone-circle. Er liegt nahe der Grenze zu England an der Römerstraße Dere Street in den Cheviot Hills, bei Chattoo, etwa südöstlich von Jedburgh in den Scottish Borders in Schottland und ist einer von sechs gut erhaltenen Steinkreisen in den Borders.

Five Stanes hat etwa 6,1 m Durchmesser und steht eingezäunt auf einer Weide an einem Südhang. Er besteht aus fünf Steinen, von denen noch drei in situ stehen. Einer der beiden Liegenden ist überdies aus seiner ursprünglichen Position im Kreis deutlich verschoben worden. Die Höhen der aufrecht stehenden Steine (A, B und D) liegen zwischen 70 und 85 cm. Weitere Steine (F, G und H) liegen östlich der Gruppe und sind wahrscheinlich aus dem Kreis entfernt worden.

Koordinaten:

Verein Seglerhaus am Wannsee

Koordinaten:

Der Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) ist ein Berliner Segelclub am Wannsee. Der traditionsreiche Club ist der zweitälteste Segelverein Deutschlands.

Der Verein wurde am 6. Oktober 1867 mit 14 Mitgliedern und 8 Booten an der Havel gegründet. Zu diesem Zeitpunkt war er nach dem Segelclub Rhe der zweite in Deutschland. 1877 zog der Verein an den Wannsee um. 1881 wurde das erste Clubhaus erbaut.

Als der Verein wuchs und sogar Kronprinz Wilhelm auf Havel und Wannsee mit seiner Sonderklassen-Yacht Angela segelte, wurde im Jahr 1910 das neue, größere Vereinsheim, das ebenso wie Schloss Cecilienhof im ländlichen britischen Tudorstil erbaut worden war, eröffnet.

Bereits 1907 hatte Otto Protzen vom VSaW mit der von Max Oertz entworfenen Yacht Wannsee den Kaiser Wilhelm-Pokal, um den in Sonderklassen-Regatten gegen amerikanische Boote gesegelt wurde, in Kiel gewonnen. Der von Wilhelm II. gestiftete Kaiser-Wilhelm Pokal ist bis heute im Vereinsheim des VSaW zu bewundern.

1936 gewann die Mannschaft Bischoff/Weise bei den Segelwettbewerben 1936 vor Kiel im Starboot die erste olympische Goldmedaille im Segeln überhaupt für Deutschland. Bei den Olympischen Segelwettbewerben 1964 wurde von Willi Kuhweide eine olympische Goldmedaille in der Finn-Dinghy-Bootsklasse errungen. Sein hölzernes Finn Darling wird heute im Deutschen Schiffahrtsmuseum ausgestellt.

Nicola Birkner gewann in der Optimistenjolle 1994 die Jugendeuropameisterschaft. Ab 1992 segelte Birkner mit Wibke Bülle im 470er und nahm für Deutschland an mehreren Weltmeisterschaften teil. Im Jahre 2000 startete das Team bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney und erreichte dort den 5. Rang.

Der VSaW gehört seit langem zu den vier deutschen Yachtclubs, die an der Organisation der Kieler Woche beteiligt sind.

Heute hat der Verein rund 1000 Mitglieder und ist damit ein größerer innerhalb des Deutschen Segler-Verbandes. Er stellte dem Verband mehrfach Vorsitzende wie Wilhelm Rakenius (1928–1932) oder aktuell seit 2005 Rolf Bähr. Auf den Gewässern des VSaW werden jedes Jahr mehr als 10 größere Regatten veranstaltet, darunter mindestens eine Regatta zur deutschen Meisterschaft und das große Berlin Match Race.

Der VSaW hat außerdem eine große Jugendabteilung. Es wird Training für Optimist-Anfänger, Optimist B, Optimist A, Laser Standard, Laser Radial, Laser 4.7, 420er Jolle und 29er Jolle angeboten.

Massarosa

Massarosa er en kommune i Provinsen Lucca i den italienske regionen Toscana. Den ligger øst for Viareggio, nær Det tyrrenske hav. Massarosa har også gitt navn til Lago di Massaciuccoli, som hører til naturparken Migliarino – San Rossore – Massaciuccoli.

Nabokommunene er Camaiore, Lucca, Vecchiano (PI) og Viareggio.

Kommunen omfatter følgende frazioni:

Massarosa, Bargecchia, Bozzano, Compignano, Corsanico, Gualdo, Massaciuccoli, Mommio, Montigiano, Piano del Quercione, Piano di Conca, Piano di Mommio, Pieve a Elici, Quiesa, Stiava og Valpromaro.

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