Rußbuschtyrann

Rußbuschtyrann (Myiotheretes fumigatus)

Der Rußbuschtyrann (Myiotheretes fumigatus) oder manchmal nur Rußtyrann ist eine Vogelart aus der Familie der Tyrannen (Tyrannidae). Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet mcm taschen sale, das die südamerikanischen Länder Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.

Die Rußbuschtyrann erreicht eine Körperlänge von etwa 20 Zentimetern. Das Gefieder ist gleichmäßig mit einem rußigen Braun gefärbt

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. Über den Augen hat er einen kurzen weißlichen Augenbrauenstrich. Auch an der Kehle finden sich weißliche Streifen. Die Flügel und der Schwanz sind rußfarben. Die Flügeldecken haben dünne braungelbe Ränder. Die kleinen Armdecken sowie die inneren Steuerfedern sind zimtfarben.

Die Art kommt in feuchten Bergwäldern und Waldrändern nahe der Baumgrenze in Höhen zwischen 2000 und 3800 Metern vor. Hier bewegt er sich in der mittleren Strata der subtropischen bis gemäßigte Zonen. In etwas offeneren und höheren Gebiet wird er durch den Streifenkehl-Buschtyrannen (Myiotheretes striaticollis) ersetzt.

Bei der Futtersuche sieht man den Vogel alleine oder in kleinen Gruppen. Selten kann man ihn in gemischten Scharen antreffen. Auf der Suche nach Beute untersucht er vorwiegend Blätter, Epiphyten und moosüberwachsene Zweige und Äste. Selten erbeutet er sein Futter im Flug oder am Boden.

Es sind vier Unterarten beschrieben, die sich vor allem in ihrer Färbung und ihrem Verbreitungsgebiet unterscheiden:

Auguste Boissonneau beschrieb diesen Buschtyrannen zunächst unter Tyrannula fumigata. Der Name fumigata leitet sich von dem lateinischen Wort fumus (=der Rauch) ab.

Burkhard Wilking

Burkhard Wilking (* 30. November 1970 in Vechta) ist ein deutscher Mathematiker, der auf dem Gebiet der Differentialgeometrie arbeitet.

Wilking macht im Jahr 1990 sein Abitur am Gymnasium Antonianum Vechta (GAV)

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. Wilking studierte von 1991 bis 1998 Mathematik und Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er 1996 sein Diplom erwarb und 1998 summa cum laude über Group Actions on Manifolds of Nonnegative Curvature and Generalized Bieberbach Theorems promovierte. Von 1999 bis 2002 war er an der University of Pennsylvania in Philadelphia tätig, ehe er nach Münster zurückkehrte und als Nachfolger seines Doktorvaters Wolfgang T. Meyer die Professur für Mathematik, insbesondere Differentialgeometrie übernahm.

Wilking gilt als international anerkannter Experte für Riemannsche Geometrie. Er erzielte Durchbrüche bei der Klassifikation Riemannscher Mannigfaltigkeiten positiver Krümmung und zur Frage der Konvergenz des Ricci-Flusses.

2006 erhielt er den Forschungspreis der Universität Münster und wurde zum Internationalen Mathematikerkongress eingeladen. 2009 wurde er von der DFG mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet

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. In der Mitteilung der DFG heißt es: Wilking [verbindet] auf sehr originelle Art und Weise algebraische Methoden mit geometrischer Intuition, wodurch ihm ein tiefes Verständnis geometrischer Eigenschaften von Mannigfaltigkeiten gelingt

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Wilking ist nach Christopher Deninger, Peter Schneider (beide 1992), Joachim Cuntz (1999) und Wolfgang Lück (2008) bereits der fünfte Leibniz-Preisträger an der Mathematischen Fakultät in Münster.

Liste der Orte im Landkreis Ludwigsburg

Die Liste der Orte im Landkreis Ludwigsburg führt die geographisch getrennten Orte (Ortsteile, Stadtteile, Dörfer

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, Weiler, Höfe, (Einzel-)Häuser) im Landkreis Ludwigsburg auf.

Alphabet der Städte und Gemeinden mit den zugehörigen Orten.

In Fettschrift erscheinen die Orte, die namengebend für die Gemeinde sind, in Kursivschrift Einzelhäuser, Häusergruppen, Burgen, Schlösser und Höfe.

Landkreise: Alb-Donau-Kreis | Biberach | Bodenseekreis | Böblingen | Breisgau-Hochschwarzwald | Calw&nbsp

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;| Emmendingen | Enzkreis | Esslingen | Freudenstadt | Göppingen | Heidenheim | Heilbronn | Hohenlohekreis | Karlsruhe | Konstanz | Lörrach | Ludwigsburg | Main-Tauber-Kreis | Neckar-Odenwald-Kreis | Ortenaukreis | Ostalbkreis | Rastatt | Ravensburg | Rems-Murr-Kreis | Reutlingen | Rhein-Neckar-Kreis | Rottweil | Schwäbisch Hall | Schwarzwald-Baar-Kreis | Sigmaringen | Tübingen | Tuttlingen | Waldshut | Zollernalbkreis | Stadtkreise: Baden-Baden | Freiburg&nbsp

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;| Heilbronn | Karlsruhe | Mannheim | Pforzheim | Stuttgart | Ulm

Grandmaster Caz

Grandmaster Caz (* 18. April 1961 in der Bronx; bürgerlich Curtis Fisher) ist ein US-amerikanischer MC, Rapper, Songwriter und DJ. Er gehört zu den Hip-Hop-Künstlern der ersten Stunde und ist der erste des Genres, der gleichzeitig als DJ und MC agierte. Momentan arbeitet er auch als Touristenführer für Hip Hop Tours, einer Firma, die Interessierte durch die für Hip-Hops Geschichte wichtige Orte führt. Zudem ist er Mitglied der Universal Federation for the Preservation of Hip Hop Culture.

Durch das Lied Rapper’s Delight, welches heute als die erste international erfolgreiche Single des Hip-Hop-Genres gilt, erlangte er indirekt größere Bekanntheit, da er die Lyrics von Big Bank Hanks Part geschrieben hatte, was ihn – wenn auch unfreiwillig – zum ersten Ghostwriter in der Geschichte des Hip-Hops macht.

Caz wurde in der Bronx geboren und wuchs dort auch auf. Hip-Hop begann in den 1970er Jahren als Partyveranstaltungen in den Wohnblocks der Bronx, so nahm Caz erstmals an einer Blockparty von Kool DJ Herc, dem „Urvater“ des Hip-Hop-Genres, im Jahr 1974 teil. Inspiriert von Kool DJ Herc, begann Caz, nachdem er sich das nötige Equipment besorgt hatte, als DJ aufzutreten und nannte sich Casanova Fly

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Später bildete er ein Team mit JDL

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, gemeinsam nannten sie sich Notorious Two. In dieser Zeit begann er auch, zusätzlich zu seiner Tätigkeit als DJ, zu rappen. Zwischen 1978 und 1979 schlossen sich Caz und JDL den Cold Crush Brothers an, seitdem tritt er nur noch als Rapper bzw. als MC in Erscheinung.

Mit den Cold Crush Brothers produzierte Caz in den frühen 1980er Jahren mehrere Singles für das Label Tuff City und gehörte mit seiner Gruppe zu den angesagtesten Live-Rap-Bands in New York vor der Run-DMC-Ära. In den späten 1980er Jahren widmete sich Caz wieder seiner Solokarriere und veröffentlichte einige Platten, die allesamt auf eher geringe Resonanz stoßen. Sein letztes Studioalbum erschien im Jahr 2008.

Big Bank Hank, der mit der Sugar Hill Gang und dessen Lied Rapper’s Delight seinen Durchbruch schaffen konnte, hatte die Raps seines Parts in Wahrheit von Grandmaster Caz geliehen, die in dessen Notizbuch standen. Wie Caz enthüllte, sei Big Bank Hank eines Tages und kurz vor der Veröffentlichung des Liedes bei Caz zu Besuch gewesen und habe ihn gefragt, ob er sich ein Notizbuch von ihm leihen könne, in dem Lyrics von Caz drinstanden. Da Big Bank Hank zu dieser Zeit Manager von Grandmaster Caz war, bejahte er dies. Laut Caz habe Big Bank Hank die Lyrics, die in seinem Notizbuch standen, direkt übernommen. Dies werde zum Beispiel bereits zu Beginn des Parts deutlich, der mit „Check it out, I’m the C-A-S-A, the N-O-V-A, and the rest is F-L-Y“ beginnt (Grandmaster Caz benutzte, wie bereits im Abschnitt „Biografie“ erwähnt, in seinen Anfangsjahren Casanova Fly als Pseudonym). Mit dieser Anschuldigung konfrontiert, erklärte Big Bank Hank, dass er Caz seinen Missmut zwar verstehen könne, jedoch hätten er und Caz die Lyrics gemeinsam geschrieben.

Im Jahr 2000 brachte Caz die Single MC Delight auf den Markt, in der er abermals klarstellt, dass er Big Bank Hanks Lyrics bei Rapper’s Delight geschrieben hat, und das er dafür niemals Dank oder ähnliche Würdigungen erhalten hat. Als Big Bank Hank am 11. November 2014 an Krebs verstarb, gab Grandmaster Caz am 19. November desselben Jahres auf dem Blog cuepoint ein offizielles Statement ab, in dem er seinen Frieden mit Big Bank Hank schloss.

1998 wurde Grandmaster Caz im Blaze Magazin in der „Liste der Top 50 MCs aller Zeiten“ auf den elften Platz gewählt. Zudem wurde er 1999 in die Technics DJ Hall of Fame aufgenommen. Im Juni 2008 erhielt er einen Stern in der Bronx Walk of Fame.

Heinrich Bohnens

Heinrich Tibuas Bohnens (* 14. Januar 1891 in Hopels; † 15

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. November 1952 in Bielefeld) war ein deutscher Schuhmacher und Politiker (NSDAP).

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Bohnens das Schuhmacherhandwerk. Nach der Ablegung der Gesellenprüfung ging er drei Jahre auf Wanderschaft. Ab 1912 besuchte er die private kaufmännische Schule in Bielefeld. Ab 1913 war er als Lehrling in einer Großwarenhandlung tätig. Im Oktober des Jahres 1913 legte er auch die Meisterprüfung ab. In den Jahren 1914 bis 1917 war Bohnens in der Landwirtschaft seines Vaters tätig. Von 1917 bis zum November 1918 nahm Bohnens als Pionier beim Pionier-Ersatzbataillon 36 Munsterlager am Ersten Weltkrieg teil. 1919 ließ er sich als selbständiger Schuhmachermeister in Friedeburg nieder.

Seit 1923 betätigte Bohnens sich in der völkischen Bewegung. Im April 1928 trat er in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ein, in der er zunächst den Posten eines Ortsgruppenleiters übernahm. Von November 1929 bis zum Mai 1934 bekleidete Bohnens das Amt des Gemeindevorstehers in Friedeburg.

Bei der Reichstagswahl vom Juli 1932 wurde Bohnens in den Reichstag gewählt, dem er als Vertreter des Wahlkreises 14 (Weser-Ems) angehörte. Nach einer achtmonatigen Absenz vom Reichstag in den Monaten März bis November 1933 konnte Bohnens im November 1933 in den nunmehr nationalsozialistischen Reichstag zurückkehren, dem er nun ohne Unterbrechung bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 angehörte. Seit dem März 1933 war er zudem Mitglied des Preußischen Landtages.

Vom 18. Februar 1933 bis zum 3 mcm taschen sale. November 1935 amtierte Bohnens als Kreisleiter des Kreises Wittmund. Ab dem 18. November 1934 übernahm er zudem die Führung des Kreises Aurich. Ferner amtierte er seit dem 5. Februar 1934 als Präsident der Handwerkskammer Aurich. In allen diesen Funktionen ging er, späteren Zeugenaussagen in seinem Spruchkammerverfahren zufolge, fanatisch, rücksichtslos und brutal gegen politische Gegner vor.

1938 trat Bohnens aus der Kirche aus. In der Nacht vom 10. November 1938 war Bohnens maßgeblich mitbeteiligt an der Zerstörung der Auricher Synagoge. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges übernahm Bohnens das Amt des Mobilmachungsbeauftragten für den Kreis Aurich. In dieser Eigenschaft wurde er mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse ausgezeichnet

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Das Kriegsende erlebte Bohnens in Friedeburg. Ab dem 11. Mai 1945 wurde er im Lager Fallingbostel interniert. Später wurde er von der Spruchkammer Benefeld-Bomlitz verurteilt. Er starb 1952.

Horus

Horus (auch Horos, Hor) war ein Hauptgott in der frühen Mythologie des Alten Ägypten. Ursprünglich ein Himmelsgott, war er außerdem Königsgott, ein Welten- oder Lichtgott und Beschützer der Kinder. Im Mittleren Reich wird Horus als Gottheit des ersten und elften oberägyptischen Gaues (Ta-seti und Seth-Tier-Gau) aufgeführt, in der griechisch-römischen Zeit dagegen als Gott des 16. oberägyptischen und 14.  unterägyptischen Gaues. Meist wurde er als Falke dargestellt.

Horus ist die latinisierte Form des altägyptischen Wortes Ḥr, das vielfach auch als „Hor“ wiedergegeben wird. Der Name bezieht sich auf seinen Status als Himmelsgott. Wie andere Götter, so trat auch Horus bereits im Alten Reich in verschiedenen Erscheinungsformen auf:

Abbildungen des Gottes Horus zählen sicherlich zu den zahlreichsten eines Gottes in Ägypten. Er ist sowohl in Texten als auch in bildlichen Darstellungen fast allgegenwärtig. Horus wird als Falke oder auch als stehender Mensch mit Falkenkopf, der zuweilen eine Doppelkrone trägt, dargestellt. In der griechisch-römischen Zeit erfolgte die Darstellung des Gottes häufig als Legionär. Auch das Motiv der den Horusknaben stillenden Isis findet sich gelegentlich auf römischen Münzen mit dem Porträt von Kaiserinnen. Dabei handelt es sich nicht nur um in Alexandria geprägte Münzen für die römische Provinz Ägypten, sondern auch um reichsrömische Münzen, die in Ägypten nicht umliefen. Solche Prägungen dokumentieren die Aufnahmebereitschaft von ursprünglich fremder Mythologie durch die römische Kultur.

Horus hat in der geschichtlichen Entwicklung der ägyptischen Mythologie zahlreiche Veränderungen erfahren: Es entstanden unterschiedliche Wesensformen in Falkengestalt, die jeweils in einen eigenen Mythos eingebettet sind und deswegen unterschiedliche Eigenschaften und Kultorte haben. Der gesamte Mythos um Horus ist deshalb sehr vielschichtig und erscheint zuweilen sehr kompliziert.

Das älteste Wesen des Gottes Horus war jedoch das eines Himmelsgottes. Die beiden Himmelskörper Sonne und Mond galten als die Augen des Gottes, wobei das rechte Auge das sogenannte Sonnenauge und das linke das Mondauge ist. Um beide Augen ranken sich verschiedene Mythen. Die Flügelspitzen des Gottes berührten die Grenzen der Erde. Ein aus der Frühzeit stammendes Bildsymbol, das ein Flügelpaar, die von Re stammende Sonnenbarke und einen darüber sitzenden Falken zeigt, wird als Kontamination verschiedener Himmelsbilder angesehen. Diese Darstellung gilt als Vorläufer des später häufig auftauchenden Symbols der „Flügelsonne“ (Behedeti).

In seiner Bedeutung als Emblem eines siegreichen Volkes avancierte Horus zum Kriegsgott und zum kriegsbringenden Führer, wodurch der Glaube entstand, der König (Pharao) sei dessen irdische Verkörperung. Seit dieser Zeit trugen die Könige Ägyptens den Falkengott Horus in ihrer Königs-Titulatur. Die Bedeutung von Horus als Himmels- und Königsgott wird als gleich alt beziehungsweise zeitgleich angesehen.

Dadurch, dass die Könige zur selben Zeit den Gott Re verehrten, kam es zu einer Identifizierung des Horus mit der Sonne. Der zur Staatsreligion gegensätzlichen Vorstellung des Volkes zufolge war Horus jedoch zwischenzeitlich mit dem Sohn des Osiris gleichgesetzt worden. Die so entstandenen Wechselbeziehungen beider Identifizierungen eines Gottes führten zu einer verschiedenen Mythenbildung. Trotz der Unterschiede dieser beiden Horus-Götter verschmolzen die Ägypter den Sonnen-Horus in späterer Zeit mit dem gleichnamigen Gott des Osiriskultes zu einem Gott Horus. Allerdings führte dieser Verschmelzungsprozess (Synkretismus) in verschiedenen Kultzentren zu unterschiedlichen Ergebnissen, so dass es schließlich fünfzehn verschiedene Horus-Götter gab.

Trotz dieser vielen Sonderformen kann durch die Abstammungsgeschichte, die Horus im Mythos zugeschrieben wurde, eine grobe Einteilung vorgenommen werden:

Horus war der Königsgott. Der Falke selbst stellte in vorgeschichtlicher Zeit ein Totem dar, das von den Nomadenstämmen im oberägyptischen Bereich als späteres Gauzeichen, verehrt wurde. Der König wurde bereits seit Beginn der Vor- und Frühdynastischer Zeit mit dem Himmelsgott gleichgesetzt: Horus offenbarte sich in der Person des Königs; der lebende König war Horus.

Für alle Könige Ägyptens war die Herrschaft des Horus Vorbild. Sie nahmen den Titel „Lebender Horus“ an, und so ist der Horusname der älteste ägyptische Königstitel. Er ist z. B. bereits für die Könige Hat Hor und Skorpion I. belegt. Der Titel wird durch einen Falken symbolisiert, der auf einem Rechteck sitzt, dem Serech. Dieses enthält im unteren Teil die sogenannte Palastfassade und darüber den Namen des Königs. Auf der sogenannten Narmer-Palette, die in die 0. Dynastie datiert, ist ein Falke abgebildet, der als Horus bezeichnet wird. Bis in die 4. Dynastie war der Horusname der einzige Name des Königs (Pharaos), es kam aber noch in derselben Dynastie der Goldhorusname (auch Goldname) als weiterer Königstitel hinzu.

Durch die Krönung zum König Ägyptens wurde der Herrscher zum Horus. Dies drückte sich nicht nur durch den Horusnamen selbst aus. Texte auf Stelen sprechen davon, dass der König auf „den Horusthron der Lebenden“ kam: Der König saß auf dem Thron des Horus. Eine der bekanntesten Stelen, auf der dieser Satz ebenfalls zu finden ist, ist die sogenannte Restaurationsstele Tutanchamuns, wo es u. a. heißt: „Erschienen auf dem Horusthron der Lebenden“ und „um einen König für immer zu schaffen, einen Horus, der dauert für alle Zeit“.

Vor der Reichseinigung war Horus im oberägyptischen Hierakonpolis beheimatet. Weitere Kultorte waren Letopolis und Wawat, ein Gebiet, das südlich vom 1. Katarakt, im unteren Teil Nubiens, lag. Erst später kam Edfu hinzu. Hier wurde er zusammen mit seiner Frau Hathor und dem gemeinsamen Sohn als Dreiheit verehrt. In Kom Ombo wurde er als Haroeris und als Sohn des Re verehrt, in Heliopolis hingegen als Harachte, dem Gott der Morgensonne. Als Harpokrates wurde er hingegen unter anderem in Achmim, Philae, Edfu, Alexandria, Pelusium und dem Fajum verehrt. Als spätere Gottheit Unterägyptens galt er schließlich als Herr des Fruchtlandes von ganz Ägypten.

Durch die geschichtliche Entwicklung und seine verschiedenen Wesensformen ist Horus in der ägyptischen Mythologie in unterschiedlichen Mythen vertreten. Sowohl Harsiese („Horus, Sohn der Isis“) als auch Hor-pa-chered („Horus, das Kind“) zählen zum Osirismythos, wohingegen die Wesensformen des Horus als Haroeris, Horus-Behedeti, Harachte und Harmachis an den Sonnenkult gebunden sind. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Schilderungen über seine Herkunft.

Im Osirismythos ist er der Sohn des Osiris und der Isis. Aber auch Hathor, deren Name mit „Haus des Horus“ übersetzt wird, wurde als seine Mutter angesehen, wobei die Inschriften des Tempels von Edfu sie als seine Gemahlin bezeichnen. Horus gehört nicht zum Kreis der Neunheit von Heliopolis, da der König (Pharao) als Sohn des Osiris ihn verkörpert. Somit steht er der Neunheit gegenüber.

Als „Horus der Ältere“, auch „Horus der Alte“, (Haroeris, auch Her-ur oder Her-wer) waren er und Isis die Eltern der vier Horussöhne (auch Kanopengötter) Amset, Hapi

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, Duamutef und Kebechsenuef. Den Horussöhnen oblag nicht nur der Schutz der Kanopen, sondern sie wurden auch von ihrem Vater als Wächter über die vier Himmelsrichtungen bestimmt, in die sie als Krönungsboten entsandt wurden.

Dieser wohl bekannteste Mythos um Horus ist die grundlegende Frage um die Thronfolge nach dem Tod seines Vaters Osiris, der zwischen ihm und dessen Bruder Seth ausgefochten wird. Eine erzählerische Variante des Streits zwischen Horus und Seth wurde im Neuen Reich während der Regierungszeit von Ramses V. verfasst:

Das Kleinkind Horus, Harsiese (Sohn der Isis), wurde von Isis durch die Begattung ihres verstorbenen Gatten Osiris empfangen. Isis zog ihn in den Sümpfen bei Buto auf. Als Horus schließlich zum Mann herangereift war, begann er, Krieg gegen Seth zu führen, um den Thron seines Vaters zurückzugewinnen. Er hatte viele andere Götter als Verbündete und errang im Kampf den Titel Harendotes: Der Beschützer seines Vaters. Obwohl Horus in den Kämpfen gegen Seth und seine Streitmächte sehr erfolgreich war, erholte sich dieser immer wieder von seinen Wunden und Horus konnte ihn nicht besiegen. Der Krieg zog sich hin, und der listenreiche Seth versuchte, für sich Vorteile zu erringen, indem er den Streit um die Thronfolge vor ein Göttergericht brachte.

Die Verhandlung dauerte achtzig Jahre, ohne dass die Götter des Tribunals zu einer Entscheidung gelangten. Die Mitglieder des Gerichtshofes von Heliopolis waren stets mit dem letzten Sprecher, den sie als Zeugen geladen hatten, einer Meinung und wechselten demzufolge immer wieder ihre Ansicht. Die meisten der Richter sprachen für Horus, während Re-Harachte, der den Vorsitz hatte, Seth begünstigte, da dieser der Sohn der Nut war. Schließlich setzten sich Schu und Thot für Horus ein, die die Gerechtigkeit vor der Gewalt aufrechterhalten wollten. Isis, die davon ausging, dass der Streit nun beendet sei, verkündete, es sei der Wille des Gerichts, dass das „Auge“, das Symbol der Königsmacht, an Horus gegeben werde. Re-Harachte, der sich so seiner Führung des Gerichts enthoben sah, wurde zornig und hielt die Götter davon ab, Horus das Auge auszuhändigen. Seth hingegen bedauerte inzwischen, den Fall vor Gericht gebracht zu haben, und da er von seinen Argumenten nicht mehr sehr überzeugt war, schlug er einen Zweikampf vor. Thot widersetzte sich, und so war das Gericht erneut an einem toten Punkt angelangt. Es erfolgte die Vorladung weiterer Götter, darunter der Widder von Mendes, der zusammen mit Ptah erschien, sowie die Göttin Neith. Diese sprach sich dafür aus, Horus den Thron zuzuerkennen, und dass Seth eine Entschädigung erhalten müsse, indem sein Besitz verdoppelt würde und er zwei weitere Frauen (Astarte und Anath) bekommen sollte. Die göttlichen Richter glaubten jetzt, endlich eine Lösung gefunden zu haben, allerdings war Re-Harachte verärgert. Daraufhin gerieten die übrigen Götter in Zorn, und nur Hathor gelang es, Re-Harachte zu besänftigen und dazu zu bewegen, sich wieder zum Gericht zu begeben.

Das Gericht trat abermals zusammen, aber die Diskussion, ob die Thronfolgerechte des direkten Nachkommen wichtiger seien als die besondere Eignung eines anderen Thronanwärters, führte zu keiner Entscheidung. Isis war von Seth von der Verhandlung ausgeschlossen worden und bestach den Fährmann der Götter, Anti, sie zur Insel der Gerichtsverhandlung zu bringen. Hier verwandelte sie sich in ein junges Mädchen. Als Seth das Mädchen sah, verließ er seinen Platz und lauerte ihr auf und Isis erzählte ihm eine Geschichte: Ihr Mann, ein Hirte

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, sei gestorben und sie sei allein mit ihrem kleinen Jungen zurückgeblieben. Später sei ein Fremder gekommen, der drohte, den Sohn zu schlagen, das Vieh wegzunehmen und sie fortzujagen. Und so bat sie Seth um Beistand gegen den Fremden. Seth, der ihr gefallen wollte, antwortete: „Soll Vieh an Fremde fallen, wenn ein Mann einen Sohn zum Erben hat?“ Nach diesen Worten verwandelte sich Isis in einen Milan, flog davon und rief Seth zu, dass er sein eigenes Urteil gesprochen habe. Seth ärgerte sich, auf ihre List hereingefallen zu sein, und beklagte sich darüber bei Re-Harachte. Dieser konnte jedoch nichts anderes tun, als das Urteil zu bestätigen, und antwortete Seth, dass dieser sich selbst verurteilt habe. Re-Harachte wurde ungeduldig und befahl den Göttern, Horus sofort zu krönen.

Seth war damit nicht einverstanden und schlug erneut einen Zweikampf vor. Die Götter stimmten dem Kampf, in dem sich beide in Flusspferde verwandeln sollten, zu. Gewinner wäre derjenige, der am längsten unter Wasser bliebe. Isis war sich sicher, dass Seth, dessen natürliche Gestalt die des Flusspferdes war, ihren Sohn Horus töten würde. Sie befestigte eine Harpune an einem langen Seil und warf diese ins Wasser. Ihr erster Wurf jedoch traf Horus, und als sie ihren Fehler bemerkte, warf sie die Harpune erneut und traf dieses Mal Seth. Seth flehte seine Schwester an, er solle sie ihrer beider Mutter wegen wieder befreien, und Isis befreite ihn. Wütend über diese Schwäche seiner Mutter sprang Horus aus dem Wasser und schlug ihr den Kopf ab. Daraufhin beschlossen die Götter, Horus zu bestrafen, konnten ihn aber nicht finden. Seth hingegen fand ihn auf dem Berg, riss ihm die Augen aus und vergrub diese in der Erde. Als Seth zu den Göttern zurückkehrte, erklärte er, er habe Horus nicht finden können. In einer Fassung des Mythos wurde Horus am Hang liegend von Thot, in einer anderen von Hathor gefunden. Hathor wusch ihm die Augenhöhlen mit Gazellenmilch aus, wodurch er sein Augenlicht wieder erlangte. Gemeinsam kehrten sie zum Göttergericht zurück. Doch erneut brach ein Streit aus, und Verleumdung, Betrug und Gewalt wurden beidseitig eingesetzt, um ein Ergebnis herbeizuführen. Isis vereitelte einen Anschlag von Seth gegen Horus, und Horus versuchte Seth in einem Duell zu betrügen, in dem er Seth schwer verwundete. Es konnte immer noch keine Entscheidung getroffen werden, und so rief das Gericht erneut Neith an, die jedoch nicht weiter helfen konnte.

Thot schlug schließlich vor, sich wegen eines letzten Urteils an Osiris zu wenden, der zugunsten seines Sohnes sprach. Osiris schimpfte die Götter für die lange Dauer der Urteilssprechung und, dass sie Horus so schlecht behandelt hatten. Osiris trug vor, er sei der Gott der Vegetation und die anderen Götter würden ihm Dank für Korn und Vieh schulden, denn kein anderer Gott außer ihm habe solche Dienste geleistet. Diese Äußerung machte Re-Harachte wütend und er entgegnete Osiris, es gäbe auch ohne ihn Korn. Durch seine Antwort beendete Osiris den Streit und stellte die Machtverhältnisse für den Gott der Lebenden und der Toten fest. Er pries den höchsten Gott der Neunheit und berief sich darauf, dass Maat missachtet worden sei. Seine eigentliche Drohung, dass ihm „Boten mit den wilden Gesichtern“ zur Verfügung stünden, sprach er nicht aus: Diese Boten könnten das Herz eines jeden Gottes oder Sterblichen holen, der Böses vollbracht habe. Außerdem sei es Bestimmung, dass jedes Wesen in den Westen, das Land der Toten, kommen würde. Und dort unterstünden alle dem Urteil von Osiris, der letztlich der Herr über alle sei. Diese Drohung blieb nicht wirkungslos: Das Urteil wurde eilends zugunsten von Horus gefällt, und Seth in Ketten vor die Götter gebracht. Re-Harachte nahm ihn nach Fürsprache als „Sohn der Nut und seinen Sohn“ zu sich, damit „Seth fortan mit ihm lebe, im Himmel donnere und man ihn fürchten solle“. Horus trat sein Erbe an, erhielt den Titel „Horus, Herr beider Länder“ und wurde Herrscher über Ober- und Unterägypten.

In der griechischen Mythologie wird Horus per Interpretatio Graeca dem Gott Apollon gleichgesetzt.

Hauptartikel: Horusauge

In einer Version des Mythos Der Widerstreit von Horus und Seth sticht Seth Horus beide Augen aus (siehe oben), in einer anderen Fassung hingegen verlor Horus im Kampf gegen Seth nur das linke Auge, das sogenannte Mondauge. Dieses wird als „Horus-Auge“, auch „Udjat-Auge“, bezeichnet. Es ist das heile oder gesunde Auge. In beiden Fassungen des Mythos erhält Horus jedoch das Augenlicht zurück, indem Thot das Auge heilt.

Auch im heutigen Ägypten erfreut sich eine Verbindung zu Horus großer Beliebtheit, wahrscheinlich auch durch die Wertschätzung der muslimischen Araber für Jagdfalken. Die nationale Fluggesellschaft Egypt Air hat Horus als Signet und Logo, die Business-Class wurde früher Horus Class genannt. Auf dem Nil verkehrende Schiffe haben das Auge des Horus vorne am Bug beidseitig aufgetragen, um Unglück abzuwenden.

Liste der deutschen Botschafter in Südkorea

Die Liste der deutschen Botschafter in Südkorea enthält die Konsuln, Generalkonsuln und Botschafter des Deutschen Reichs und der Bundesrepublik Deutschland in Südkorea. Sitz der Botschaft ist in Seoul.

Afghanistan • Ägypten • Armenien • Aserbaidschan • Bahrain • Bangladesch • Bhutan • Brunei • China • Georgien • Indien • Indonesien • Irak • Iran • Israel • Japan • Jemen • Jordanien • Kambodscha • Kasachstan • Katar • Kirgisistan • Kuwait • Laos • Libanon • Malaysia • Mongolei&nbsp

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;• Myanmar • Nepal • Nordkorea • Oman • Osttimor • Pakistan • Philippinen • Russland • Saudi-Arabien • Singapur • Sri Lanka • Südkorea • Syrien • Tadschikistan • Thailand • Türkei • Turkmenistan • Usbekistan • Vereinigte Arabische Emirate • Vietnam • Zypern

Afrika • Amerika • Europa • Ozeanien

Bruckmühl (Dieterskirchen)

Koordinaten:

Lage von Bruckmühl in Bayern

Bruckmühl ist ein Ortsteil der Gemeinde Dieterskirchen im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf (Bayern).

Bruckmühl befindet sich ungefähr einen Kilometer östlich von Dieterskirchen am Ufer der Ascha.

Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) wurde Bruckmühl als Teil der Pfarrei Dieterskirchen mit einem Haus und drei Einwohnern aufgeführt.

Bruckmühl wurde 1964 als Ortsteil der Gemeinde Dieterskirchen verzeichnet. Am 31. Dezember 1990 hatte Bruckmühl zwei Einwohner und gehörte zur Pfarrei Dieterskirchen.

Bach | Bruckmühl | Dieterskirchen | Frauenhäusl&nbsp

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;| Hauserlohhof | Hohenthal | Holzhaus | Katharinenthal | Kieselmühle | Kolmhof | Kuppelhof | Neuhaus | Ödgartenhof | Pottenhof | Pottenhofermühle | Prackendorf | Saggau | Seugenhof | Silbermühle | Stegen | Tradhof | Weichelau | Weislitz | Wellenthal | Ziegelhütte

Günter Kolodziej

Günter Kolodziej (* 1924 in Hindenburg O.S., Oberschlesien; † 1996) war ein deutscher Bandleader, Chorleiter, Dirigent und Komponist.

Kolodziej erhielt mit zwölf Jahren Violinenunterricht und absolvierte mit 14 Jahren in Hindenburg eine Orchesterschule. Danach besuchte er die Musikhochschule und spielte mit 18 Jahren als erster Waldhornist im Gau-Orchester Schlesien. Als Soldat kam er 1942 zur fliegertechnischen Schule und übernahm sogleich die Leitung der Kapelle, die er zu einem legendären Ruf als „Die goldene 13“ brachte. Nach Auflösung dieser Schule kam Kolodziej nach Uetersen und wurde 1944 an der Westfront schwer verwundet und gelangte bei der Invasion der Amerikaner nach Texas/USA. Nach einem halbjährigen Krankenhausaufenthalt übernahm er ein großes Orchester im größten Camp des Landes. 1946 kehrte er körperlich geschwächt nach Deutschland zurück und begann in Appen eine neue Tanzkapelle aufzubauen, die bei unzähligen Schützen- und Schifferbällen in der näheren Umgebung als Stimmungsgarant Nummer 1 galt. 1947 fing er mit acht Musikern (unter ihnen auch Helmut Zacharias) im Uetersener „Tivoli“ an und trat 20 Jahre lang bei drei Tanzveranstaltungen in der Woche auf. Günter Kolodziej beherrschte neben Violine und Waldhorn auch Saxophon und Klarinette. Er spielte in fast allen großen Häusern in Schleswig-Holstein und Hamburg

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. Insbesondere bei großen Tanzturieren wie im Travemünder Kurhaus war die Kapelle sehr gefragt.

Im Jahre 1954 begann er mit seiner Chorleiter-Tätigkeit. Er leitete mehr als 40 Jahre lang den Männergesangverein „Concordia“ Hohenhorst und 28 Jahre lang den „Spitzendorf-Schulauer Männergesangverein“. Des Weiteren verantwortete er musikalisch eine Zeitlang die Liedertafel „Eintracht“ Moorrege, den „Männerchor Uetersen von 1888“ (1960 bis 1980) sowie für kurze Zeit er auch dem Appener Chor. Eine Zeit lang war Günter Kolodziej gleichzeitig Dirigent von fünf Chören, sowie Kapellmeister, Sänger und Solist.

In Uetersen, wo er lange Zeit wohnte, betrieb er von 1964 bis 1988 mit seiner Frau das einzige Musikfachgeschäft der Stadt und bildete viele seiner Schüler aus, die nach seinen eigenen Angaben „ganz ordentliche Musiker“ wurden. Nebenbei komponierte Kolodziej Lieder und Texte für seine Chöre und war ab 1947 GEMA-Mitglied.

Große Erfolge feierte er mit seinen Chören. Es folgten Liveauftritte beim Hamburger Hafenkonzert und in den Fernsehsendungen Hamburg Ahoi, Aktuelle Schaubude und ZDF Sonntagskonzert, sowie in weiteren Rundfunk- und Fernsehübertragungen. Ein weiterer großer Erfolg sollte 1974 die Amerikareise zur German-American Steuben Parade werden, die aber wegen der Ölkrise abgesagt werden müsste

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. In dieser Zeit kam es zu Schallplattenaufnahmen bei Plattenlabel Philips die im Studio-Hamburg aufgenommen wurden

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. Seine größten Erfolge waren: „Mein Schleswig-Holstein“ (1961), „Waidmannslust“, „Mein Holstein“ und der bekannte Shanty „Rolling home (Dor fohr vun Hamborg mol so´n olen Kassen)“ (1964),

BuB

BuB – Forum Bibliothek und Information, 1948 unter dem Titel „Bücherei und Bildung“ vom damaligen „Verein Deutscher Volksbibliothekare“ als Nachfolgepublikation gegründet (ab 1971: „Buch und Bibliothek“, seit 2000: „BuB“), ist heute die am weitesten verbreitete, spartenübergreifende deutschsprachige bibliothekarische Fachzeitschrift.

Die Zeitschrift wurde von dem Verband der Volksbibliothekare 1922 unter dem Namen Bücherpflege und Besprechung gegründet

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. Damit wird deutlich, dass ein Schwerpunkt die Buchkritik war, die Bibliothekaren Hilfen bei der Entscheidung über die Beschaffung von Büchern geben sollte. 1933 wurde die Zeitschrift gleichgeschaltet und versuchte mit NS-Propaganda die Bibliothekare zu beeinflussen. 1945 wurde die Zeitschrift verboten. Auch die Nachfolgepublikation Bücherei und Bildung enthielt bis 1976 schwerpunktmäßig Buchkritiken, die ab dem Zeitpunkt in einem Informationsservice der Ekz

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.bibliotheksservice erscheint. Der erste Chefredakteur war Hans Harald Breddin, der auch den Bereich Buchkritiken einrichtete und betreute. Seit 2000 wird die Zeitschrift vom Berufsverband Information Bibliothek (BIB) getragen.

Heute enthält BuB Aufsätze, Kommentare, Diskussionsbeiträge, Interviews, Berichte und Nachrichten sowie Rezensionen aus dem Themenspektrum der öffentlichen wie der wissenschaftlichen Bibliotheken, des Medien- und Informationsmarktes, der Bildungs- und Kulturpolitik sowie die Rubrik „Aus dem Berufsverband“ (verantwortlich für den Verbandsteil: Katrin Lück). Zu den Autoren des Blattes zählen – neben Bibliothekaren und Informationsexperten des In- und Auslands – auch Politiker, Hochschullehrer, Schriftsteller und Journalisten.

Verantwortlich für den Inhalt sind die beiden von Mitgliedern des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) direkt gewählten Herausgeber (derzeit Carola Schelle-Wolff und Olaf Eigenbrodt), ein vom BIB-Vorstand delegierter Herausgeber (derzeit Dirk Wissen) sowie die Redakteure Bernd Schleh (verantwortlich) und Steffen Heizereder. Ein von den BIB-Mitgliedern verabschiedetes Statut sichert die inhaltliche Unabhängigkeit der Zeitschrift.

Seit dem 50. Jahrgang 1998 hat BuB einen Redaktionsbeirat, dem Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen (nicht nur) des Bibliotheks- und Informationswesens angehören. Bezieher von BuB sind neben den rund 6 500 Mitgliedern des BIB

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, für die das Abonnement im Vereinsbeitrag enthalten ist, auch Bibliotheken des In- und Auslands, Ausbildungsstätten oder Kulturpolitiker.

Ende 2012 wurde die Homepage von BuB ausgeweitet, seitdem sind dort auch aktuelle Kurzmeldungen zum Bibliothekswesen zu finden. Schon früher wurde ein Heftarchiv ab 2006 auf der Homepage eingerichtet, alle Hefte stehen 3 Monate nach Veröffentlichung der Hefte auf der Webseite als PDF vollständig zum Download bereit.

Jährlich erscheinen in einer IVW-geprüften Auflage von 7.677 Exemplaren, zehn Hefte mit insgesamt 700 redaktionellen Seiten.